Corona-Pandemie sorgt für alternative Feiern
Nachwuchs würdigt im kleinen Kreis den heiligen Martin

Horstmar/Leer -

Die klassischen Martinsumzüge mit vielen Menschen hat die Corona-Pandemie in diesem Jahr verhindert. Die drei Einrichtungen des Familienzentrums Triangel haben dennoch den heiligen Martin gewürdigt – im kleinen Kreis mit verschiedenen Aktionen.

Sonntag, 15.11.2020, 17:14 Uhr aktualisiert: 15.11.2020, 17:20 Uhr
Für den Nachwuchs des Kindergartens Ss. Cosmas und Damian in Leer gab es St.-Martins-Schattenspiel.
Für den Nachwuchs des Kindergartens Ss. Cosmas und Damian in Leer gab es St.-Martins-Schattenspiel. Foto: fn

In diesem Jahr fanden die Feiern zu St. Martin im kleinen Kreis in den Kindergärten statt. Alle drei Einrichtungen des Familienzentrums Triangel feierten in ihren eigenen Räumen. In der Kita St. Elisabeth begann alles mit einem Wortgottesdienst. In diesem haben die Mädchen und Jungen einen besonderen Begleiter des Heiligen kennengelernt. Es war eine kleine Laterne, die den Kindern von ihrem Leben mit St. Martin erzählte.

Nach dem Wortgottesdienst stärkten sich die Kleinen mit Kakao und Wurstbrötchen am Lagerfeuer. Mit Einbruch der Dunkelheit bekamen alle Kinder ihre selbst gebastelten Laternen und starteten zu einem kleinen Martinsumzug über den Spielplatz ihrer Einrichtung. Auch ein Martinsspiel mit der Geschichte vom Teilen des Mantels wurde vorgetragen.

Im Kindergarten Ss. Cosmas und Damian in Leer trafen sich alle zum Abend am Feuer. Mit ihren selbst gebastelten Laternen begannen die Kinder und das Erzieherteam mit einem kleinen Umzug um das Haus. Dabei sangen alle Laternen- und Martinslieder.

Als es dämmerte, genoss die Runde bei Spekulatius und warmem Kakao die besinnlich gestaltete Zeit am Feuer. Eine Besonderheit war das Schattenspiel, passend zur Martinslegende, welches von drei Erzieherinnen aufgeführt wurde. Fasziniert verfolgten die Kleinen die einmal anders dargestellte Geschichte des heiligen Mannes. Trotz der erschwerter Bedingungen wegen Corona war es ein gelungener Abend und passend zum Glockengeläut der Kirche, gingen die Kinder glücklich und zufrieden nach Hause.

Auch der Nachwuchs vom Kindergarten St. Josef beging das Fest mit einem eigenem Martinsspiel in der neuen Kita am Drostenkämpchen. Zunächst wurde bei einem eigens gestalteten Wortgottesdienst gesungen und gebetet. Im Anschluss machten sich dann alle gemeinsam auf den Weg zu einem eher ungewöhnlichen Laternengang.

Da der Außenbereich der neuerbauten Kita noch nicht vollständig nutzbar ist, ging es nämlich kurzerhand um das Gebäude herum durch die Einrichtung. Für die Kinder war die Kita bei Dunkelheit eine spannende Erfahrung. Mit warmem Kakao und Laugenkastanien, die von einer Bäckerei gespendet worden waren, klang das gelungene Fest dann aus.

In allen drei Kindergärten gab es auch am Martinstag noch einmal für jedes Kind eine Martinsgans mit nach Hause. Vorab erhielten bereits alle Familien eine Martinstüte „to go“ mit nach Hause. Darin befanden sich, passend zum Thema, Spiel-, Erzähl- und Bastelideen.

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