Fotowettbewerb der Kfd Leer bringt Mitglieder in Corona-Zeiten auf andere Gedanken
Mit offenen Augen durch die Natur

Horstmar-leer -

Um die Mitglieder in schweren Corona-Zeiten auf andere Gedanken zu bringen, und den Zusammenhalt innerhalb der Kfd Leer trotz Kontakteinschränkungen zu stärken, hat Martina Lueg einen Fotowettbewerb initiiert. Die Kfd-Reisefachfrau hatte selbst erfahren, wie wohltuend es sein kann, durch die Natur zu streifen und herbstliche Motive im Bild festzuhalten. Dem Aufruf der Kfd folgten dann zahlreiche Mitglieder.

Dienstag, 24.11.2020, 17:11 Uhr
Martina Lueg, die den Fotowettbewerb der Kfd Leer initiiert hat, präsentierte die eingereichten Bilder auf einer großen Stellwand in der Pfarrkirche Ss. Cosmas und Damian. Das Siegerbild (kleines Foto) stammt von Elisabeth Eden.
Martina Lueg, die den Fotowettbewerb der Kfd Leer initiiert hat, präsentierte die eingereichten Bilder auf einer großen Stellwand in der Pfarrkirche Ss. Cosmas und Damian. Das Siegerbild (kleines Foto) stammt von Elisabeth Eden.

Auf eine erfolgreiche Aktion, um dem Coronablues zu trotzen, kann jetzt die Kfd Leer zurückblicken. Sie hatte ihre Mitglieder aufgefordert, an einem Fotowettbewerb teilzunehmen. Die Idee dazu kam von der Kfd-Reisefachfrau Martina Lueg, die beim Streifzug durch die heimischen Wälder zahlreiche Pilze fotografiert hatte. „Wir wollen den Herbst mit seinen tollen Farben dazu nutzen, die Mitglieder auf andere Gedanken zu bringen“, lautete ihre Intention für den Wettbewerb. Dem stimmte auch der Kfd-Vorstand zu. Fortan sah man die Mitglieder der Kfd Leer drei Wochen lang mit Kameras durch die Gegend streifen. Dabei gab es viele schöne Begegnungen am Wegesrand. Marlies Ahlers erinnert sich: „Wir haben uns gegenseitig motiviert.“ Die Fotos wurden auf der Kfd-App ständig bereitgestellt. Am Ende gab es dann 75 sehr unterschiedliche Aufnahmen. Über deren Schönheit wollte aber nicht der Vorstand entscheiden. Deswegen wurde eigens eine Jury gebildet. Ihr gehörten Sabine Heidler, Ralf Laumann, Franz Ahmann (jun), Doris Brune und Franz Neugebauer an. Die Sichtung der Bilder erfolgte kontaktlos. So konnte jedes Jurymitglied die auf einem Keilrahmen befestigten Fotos von daheim beurteilen und dabei zehn Bilder aussuchen. Die meisten Stimmen bekamen Elisabeth Eden, Anke Büscher-Eilert und Ottilie Rotering. Sie gewannen je einen Frühstückskorb aus dem Dorfladen, den Martina Lueg überbrachte. „So hatten wir die Möglichkeit, mit unseren Mitgliedern in Kontakt zu treten,“ freute sie sich. Viele von ihnen seien wieder mit offenen Augen durch die Natur gegangen und hätten sich an den kleinen Dingen erfreut. „Wenn die Welt düster ist, dann müssen wir sie eben heller machen“, zitierte die Initiatorin eine Textzeile aus einem Lied von Udo Lindenberg. Das sei mit der Aktion gut gelungen, meint sie.

Der Dank aller Beteiligten galt Martina Lueg, die diese Aktion nicht nur veranlasst, sondern diese auch begleitet und organisiert hat.

Die ausgestellten Fotos können noch bis zum ersten Advent in der Ss.-Cosmas-und-Damian-Kirche betrachtet werden.

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