KLJB spendet an die Kirche und das DRK
Baum-Aktion bringt fast 1000 Euro ein

Horstmar -

Coronabedingt lief die Tannenbaum-Sammelaktion der Landjugend Horstmar/Leer ganz anders als in den Jahren zuvor, weil die Teilnehmer die Regeln der Corona-Schutzverordnung einhalten mussten. Deswegen waren sie in kleineren Gruppen unterwegs und klingelten nicht an den Haustüren. Den Erlös von fast 1000 Euro stockten die Landjugendlichen auf die runde Summe auf und spendeten es je zur Hälfte an die Kirchengemeinde St. Gertrudis und an die „Sanitäter vor Ort“.

Mittwoch, 27.01.2021, 17:56 Uhr aktualisiert: 28.01.2021, 16:27 Uhr
Glückliche Gesichter gab es bei der Spendenübergabe (v.l.): Henning May, Björn Papendick, Heinz Lölfing, Leon Telgmann, Ruth Hüsing und Pfarrdechant Johannes Büll.
Glückliche Gesichter gab es bei der Spendenübergabe (v.l.): Henning May, Björn Papendick, Heinz Lölfing, Leon Telgmann, Ruth Hüsing und Pfarrdechant Johannes Büll. Foto: Neugebauer

Es war ein angenehmer Termin, zu dem jetzt Vertreter der Landjugend, der katholischen Kirchengemeinde und des DRK-Ortsvereins Horstmar zusammenkamen. Die Landjugendlichen hatten dazu eingeladen. Sie wollten den Erlös aus ihrer jüngsten Tannenbaum-Aktion in Horstmar spenden.

Dass die Sammlung in diesem Jahr coronabedingt völlig anders verlaufen sei als sonst üblich, berichtete Leon Telgmann. So habe man insgesamt fünf Trecker mit Anhängern eingesetzt und jedes Gefährt mit fünf Personen besetzt. Neben dem Treckerfahrer hätten sich zwei Helfer auf dem Anhänger und zwei auf der Straße befunden.

Um den Kontakt zur Bevölkerung möglichst zu vermeiden, hätten die Teilnehmer auf das sonst übliche Schellen an den Haustüren verzichtet. Die Bürger seien im Vorhinein darauf hingewiesen worden. Die Verkürzung von üblicherweise fünf Stunden Einsatz auf nunmehr drei Stunden sei die Folge davon gewesen. Zudem haben die Helfer auf Pausen verzichtet.

Die ausgedienten Weihnachtsbäume wurden in einem Container zwischengelagert und im Rahmen der Müllabfuhr entsorgt. Trotz der erschwerten Bedingungen waren alle mit dem Ablauf der Aktion mehr als zufrieden, zumal sich auch das finanzielle Ergebnis sehen lassen konnte. Es kamen fast 1000 Euro zusammen. Die Landjugend stockte das Ergebnis aus der eigenen Kasse entsprechend auf.

„Wir haben in diesem Jahr durch die ausgefallenen Veranstaltungen so gut wie keine Ausgaben gehabt und daher Geld in der Kasse“, erklärte Leon Telgmann. Über die Frage, wie die Spenden verteilt werden sollen, war man sich im Vorstand der Landjugend schnell einig. Einen symbolischen Scheck über 500 Euro konnten Pfarrdechant Johannes Büll und Pfarrsekretärin Ruth Hüsing für die Kirchengemeinde St. Gertrudis entgegennehmen. Zudem erhielten DRK-Ortsvereinsvorsitzender Heinz Lölfing sowie Björn Papendick einen Scheck über 500 Euro für die „Sanitäter vor Ort“.

„Wir freuen uns über die Spende und können damit bedürftigen Menschen in der Gemeinde helfen“, bedankte sich der Pfarrdechant. Die DRK-Vertreter werteten die großzügige Spende als Anerkennung ihres Einsatzes als „Sanitäter vor Ort“.

Man sei auf die finanzielle Unterstützung bei den Einsätzen angewiesen, da es keine Förderung aus öffentlichen Töpfen gebe, hieß es seitens der Rotkreuzler.

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