Kirchengemeinde St. Gertrudis bietet wieder Präsenzgottesdienste an
„Herzensanliegen“ vieler Gläubiger

Horstmar/Horstmar-Leer -

Die Kirchengemeinde St. Gertrudis bietet ab dem kommenden Wochenende wieder Präsenzgottesdienste an. So soll am Sonntag (7. Februar) um 9 Uhr ein Gottesdienst in Leer und um 10.30 Uhr einer in Horstmar gefeiert werden. Dabei gelten natürlich alle Auflagen der Corona-Schutzverordnung. Wie die kirchlichen Gremien erklären, sei das ein Herzensanliegen vieler Gläubiger, das sie ermöglichen wollen.

Donnerstag, 04.02.2021, 18:02 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 18:10 Uhr
Das Bild zeigt die Pfarrkirche St. Gertrudis noch vor Corona-Zeiten.
Das Bild zeigt die Pfarrkirche St. Gertrudis noch vor Corona-Zeiten. Foto: Sabine Niestert

Nach langer Zeit des coronabedingten Verzichts auf Präsenzgottesdienste in der Kirchengemeinde St. Gertrudis soll es diese ab dem kommenden Wochenende wieder geben. Das geht aus einem Schreiben des Pfarrdechanten Johannes Büll, der Vorsitzenden des Pfarreirates, Jutta Göcking, und des stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstands, Michael Löbbering, hervor.

Nach langer Überlegung und Abwägung sowie der Rücksprache mit dem Leiter des Ordnungsamtes, der sein Okay gegeben hat, haben die Verantwortlichen diese Entschluss gefasst, um vielen Gläubigen ein „Herzensanliegen“ zu erfüllen. Allerdings wage man dieses nur unter strenger Beachtung der Auflagen der CoronaSchutzverordnung, so die Entscheidungsträger, die zudem darauf hinweisen, dass die Anzahl der Gottesdienste reduziert ist. So soll ab dem 7. Februar jeweils sonntags um 9 Uhr eine Messe in St. Cosmas und Damian in Leer und um 10.30 Uhr eine in St. Gertrudis in Horstmar mit der Gemeinde gefeiert werden. Auch im St.-Gertrudis-Haus und im Haus Loreto werden Eucharistiefeiern angeboten, allerdings sind diese nicht öffentlich.

Bei den Gottesdiensten ist zu beachten, dass das Tragen einer FFP2- oder OP-Maske (sogenannte medizinische Maske) verpflichtend ist. Das gilt während des gesamten Gottesdienstes, also auch am Platz und darüber hinaus auf dem Kirchplatz. Ausgenommen sind Zelebranten und liturgische Dienste. Zudem muss der Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden. „Die Teilnehmerzahl bei den Gottesdiensten ist begrenzt auf die Anzahl, die unter Berücksichtigung der Mindestabstände zulässig ist. Der Begrüßungsdienst weist Ihnen einen Platz zu“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, liegen Kontaktdatenzettel, die vor den Gottesdiensten am Eingang abgegeben werden sollen, zum Mitnehmen in den Kirchen aus. Diese können auch von der Homepage www.sankt-gertrudis.de heruntergeladen und vorher ausgefüllt werden.

Gottesdienste anlässlich von Beerdigungen können in den Kirchen unter den vorgenannten Regeln wie gewohnt durchgeführt werden. Ebenso sind Gottesdienste anlässlich von Taufen und Trauungen möglich.

Außerhalb der Gottesdienste sind die Pfarrkirchen weiterhin in der Regel von 8.30 bis 17Uhr zum persönlichen Gebet geöffnet.

„Besonders alle, die aufgrund von Alter und Vorerkrankungen zu einer Risikogruppe gehören, bitten wir zu bedenken, ob die Teilnahme an einem öffentlichen Gottesdienst zurzeit sinnvoll und verantwortbar ist“, heißt es in dem Schreiben weiter. In diesem wird auch zum Mitfeiern der ökumenischen Online-Gottesdienste eingeladen, die über den YouTube-Kanal (Kreuzweise KiHL) abrufbar sind. Zudem gibt es Gottesdienste zu bestimmten Anlässen, die auf dem YouTube-Kanal der Pfarrei unter St. Gertrudis Horstmar zu finden sind.

Für persönliche seelsorgliche Gespräche steht das Seelsorgeteam den Gemeindemitgliedern zur Verfügung. Die Pfarrheime bleiben für gemeindeexterne Veranstaltungen weiterhin geschlossen.

Die Pfarrbücherei in Horstmar bietet die kontaktlose Ausleihe von Medien nach individueller Absprache an. In der Pfarrbücherei in Leer ist die kontaktlose Ausleihe derzeit nicht möglich.

„Nur gemeinsam und mit Gottes Hilfe können wir diese schwere Zeit überstehen. Als Zeichen der Verbundenheit im Gebet läuten deshalb abends um 19.30 Uhr weiterhin für einige Minuten die Glocken unserer Kirchen. Zünden Sie dann gerne als Zeichen der Verbundenheit über die „Aktion #lichtfenster“ eine Kerze an und stellen Sie ein Licht der Hoffnung in Ihr Fenster oder vor Ihre Haustür“, heißt es im abschließenden Appell der verantwortlichen Gremien.

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