Nach Unfall in Horstmar
Gülle in Hülle und Fülle

Horstmar -

Vor einer Woche schwappte eine Gülle-Welle auf die Haustür von Rudolf Lode zu. Der Rentner aus Horstmar berichtet von beeindruckenden Aufräumarbeiten, einem „grässlichen“ Gestank und den Dingen, die nicht mehr zu retten waren. [mit Video] Von Stefan Werding
Mittwoch, 14.04.2021, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.04.2021, 08:00 Uhr
Rudolf Lode
Rudolf Lode steht vor seinem Haus, vor dem noch vor wenigen Tagen knöchelhoch Gülle stand. Foto: Gunnar A. Pier
Durch Rudolf Lodes Haus weht ein leichter Hauch von Gülle. Dafür, dass erst, hat sich die Lage mittlerweile ganz schön entspannt. Vor der Haustür steht nur noch ein blinkender Lastwagen. Vor vier Tagen stand die ganze Straße voll. Vier Männer in gelben Westen heben Pflastersteine auf, bauen im Keller eine Ersatzheizung auf und kärchern den Kellerzugang. Es war der Mittwochabend, als Rudolf Lode für seinen Besuch aus Bayern – die Tochter und ihre beiden Kinder – Geflügel mit Reis kochte und ein Treckerfahrer die Kontrolle über seinen Anhänger mit 18 Tonnen Gülle verlor. Das Fass fiel in den Carport, den Handwerker erst vor zwei Monaten erneuert hatten, zerstörte drei Autos und zwei Mofas, die dort standen, bevor es riss und sich der Inhalt in Lodes Garten ergoss.
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