18-jährige Querflötistin aus Leer überzeugt beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“
Zweiter Preis für Johanna Nienau

Horstmar-Leer -

Schon als Siebenjährige hat Johanna Nienau damit begonnen, Querflöte zu spielen. Das Musizieren macht der 18-jährigen Musikschülerin aus dem Horstmarer Ortsteil Leer auch heute noch viel Spaß. Das jahrelange Üben hat sich für die junge Frau jetzt bezahlt gemacht. So hat sie beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in ihrer Altersklasse den zweiten Preis errungen.

Dienstag, 20.04.2021, 13:56 Uhr
Bereits im Alter von sieben Jahren hat die heute 18-jährige Schülerin Johanna Nienau aus dem Horstmarer Ortsteil Leer begonnen, Querflöte zu spielen. Schon sieben Mal war die junge Frau beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ dabei.
Bereits im Alter von sieben Jahren hat die heute 18-jährige Schülerin Johanna Nienau aus dem Horstmarer Ortsteil Leer begonnen, Querflöte zu spielen. Schon sieben Mal war die junge Frau beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ dabei.

Das jahrelange Üben hat sich für Johanna Nienau bezahlt gemacht. So errang die 18-Jährige aus dem Horstmarer Ortsteil Leer beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in ihrer Altersklasse den zweiten Preis. „Meine Aufnahme wurde mit 19 von 25 möglichen Punkten bewertet, was in meiner hohen Altersgruppe und den dementsprechend hohen Anforderungen ein sehr gutes Ergebnis ist“, freut sich die Querflötistin über ihr gutes Abschneiden.

Seit über elf Jahren ist die junge Frau nun schon Musikschülerin des Kulturforums Steinfurt und wird von Lioba Domann-Koch unterrichtet. Schon als Siebenjährige hat sie begonnen, Querflöte zu spielen.

In diesem Jahr ist die Musikerin zum siebten Mal beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ angetreten. Dabei hat die Flötistin Sätze aus drei Werken von Mozart, Carl Reinecke und Daniel Schnyder aus verschiedenen Epochen gespielt.

Coronabedingt konnte ein regulärer Querflötenunterricht nicht in Präsenz stattfinden. Mit ihrer Lehrerin hat die Absolventin stattdessen online geübt, was bis auf die Feinheiten, die man auf dem Computer nicht hören konnte, ganz gut geklappt habe. „Der Regionalwettbewerb, der eigentlich in Münster stattfinden sollte, musste aufgrund der Pandemie leider ausfallen“, bedauert die Schülerin. Stattdessen seien alle Teilnehmer direkt auf Landesebene gestartet, für den man sich sonst beim Regionalwettbewerb qualifizieren musste.

In diesem Jahr ist Johanna Nienau in der Solowertung für Querflöte in der Altersgruppe sechs angetreten. Das heißt, dass sie begleitet wurde, aber nur die eigene Leistung und nicht die der Begleitperson bewertet wurde. So hat Korrepetitor Fabian Liesenfeld vom Theater Münster den Part am Klavier übernommen.

„Coronabedingt war in diesem Jahr alles ganz anders als sonst“, erklärt die 18-Jährige. So hätten alle Teilnehmer ihre Stücke spielen und dann abfilmen sollen. Dabei habe es strenge Vorgaben gegeben. Die Aufnahmen wurden auf einem USB-Stick gespeichert und eingeschickt. Die Aufnahme von Johanna wurde in Essen von einer Jury bewertet, vor der sie sonst live gespielt hätte.

Leider tat sich noch ein weiteres Problem für die junge Frau auf. Unglücklicherweise ging ihre Querflöte ging kurz vor dem Wettbewerb kaputt. Deswegen musste sie sich in kürzester Zeit mit einem neuen Instrument vertraut machen. Eigentlich könne man mit seiner eigenen Flöte natürlich am besten spielen, weiß Johanna aus Erfahrung, die diese Herausforderung aber gut gemeistert hat. Das beweist ihr gutes Abschneiden beim Wettbewerb.

Jetzt konzentriert sich die Schülerin auf die Vorbereitung für das anstehende Abitur. Im Winter möchte sie dann ein Medizinstudium aufnehmen. „Ich werde natürlich weiterhin Querflöte spielen, weil es mir auch nach über elf Jahren immer noch ganz viel Spaß macht, jede Woche beim Unterricht etwas Neues zu lernen“, bekennt die Preisträgerin.

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