Wettkampf am Ewaldibach
Nummer 592 gewinnt

Laer -

Spannend und unterhaltsam gestaltete sich das achte Entenrennen am Ewaldibach, zu dem der Förderverein der Werner-Rolrvinck-Schule an Christi Himmelfahrt eingeladen hatte. Dabei gingen 750 gelbe Plastiktierchen an den Start. Siegerin wurde die Nummer 592, die Mia Kluthe auf die Reise geschickt hatte.

Freitag, 26.05.2017, 16:01 Uhr aktualisiert: 26.05.2017, 16:05 Uhr
Es ist geschafft: Die Siegerente trägt die Nummer 592 und wurde von Mia Kluthe auf den Weg geschickt.  
Es ist geschafft: Die Siegerente trägt die Nummer 592 und wurde von Mia Kluthe auf den Weg geschickt.   Foto: Nix

Damit hätte Mia Kluthe nicht gerechnet. Ihre gelbe Quietscheente mit der Nummer 592 erreichte am Donnerstag als erste das Ziel. Bei der achten Auflage des Laerer Entenrennens auf dem Ewaldibach gingen 750 kleine Kunststoffvögel an den Start. Die Besitzerin der Siegerente nahm als Hauptpreis den Gutschein für ein „maßgeschneidertes Familienevent im Wert von 200 Euro“ entgegen. Damit hat sie nun die Möglichkeit, sich ganz individuell ein Highlight für ihre ganze Familie zusammenzustellen.

„Es ist tolles Wetter heute, wir freuen uns, dass so viele Menschen zum Start erschienen sind“, sagte die Erste Vorsitzende des veranstaltenden Fördervereins der Werner-Rolevinck-Schule, Dr. Verena Zimmer. Um 14 Uhr wurden die leuchtend gelben Plastikvögel an der Matthäuskirche in den Bach gekippt, um ihren Weg zum Ziel, der „alten Furt“ anzutreten. Es leuchteten nicht nur die knallgelben Enten in der Sonne, sondern auch zahlreiche Kinderaugen. Mädchen und Jungen drängten sich am Geländer, um einen möglichst guten Blickwinkel zu erheischen. „Enten sind sooo cool“, kommentiert die siebenjährige Leah. Hannah, fünf Jahre alt, sagte gar nichts und starrte wie gebannt ins Wasser, auf dem sich der Schwarm der Quietschetiere langsam näherte.

Sehr viel Wasser führt der Bach zurzeit nicht, so dass es auch Zweifler gab. „Was passiert denn, wenn gar keine Ente ankommt?“, fragte sich der achtjährige Jonathan und schaute seinen Vater ratlos an. Doch alle Sorgen waren unbegründet. Ein Helfer mit Rechen in der Hand lief hinterdrein und sorgte dafür, dass kein Kandidat des Rennens an einem Stein oder anderweitig hängen blieb. Außerdem war der Bach bereits im Vorfeld von den gröbsten Hindernissen befreit worden.

Im Zieleinlauf drängte sich das Publikum, das überaus zahlreich erschienen war. Angestrengt hielt es Ausschau nach dem ersten gelben Farbtupfer, der die Ankunft des Siegers ankündigte. Nach rund einer Stunde war es soweit. Mit lautem Jubel wurde die „592“ begrüßt. Bei der Preisausgabe im Pfarrzentrum an der Königsstraße bildete sich eine lange Schlange, denn jeder wollte wissen, was er gewonnen hatte. Je nach Einlauf-Reihenfolge in das Ziel gab es die Preiskategorien A, B und C mit jeweils attraktiven Gewinnen.

Wer mitmachen wollte, erwarb für jeweils zwei Euro eine „Entenpatenschaft“. Die Summe, die bei Redaktionsschluss noch nicht feststand, geht vollständig an den Förderverein der Grundschule und kommt somit allen Schülerinnen und Schülern zugute.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4878841?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686834%2F
Nachrichten-Ticker