„Christina vor Ort“
Azubis eine Perspektive eröffnen

Laer -

Die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Bundesfachausschusses Landwirtschaft und Ländlicher Raum der CDU Deutschlands, Christina Schulze Föcking, besuchte jetzt das Dentallabor Bornemann, die Firma Farmer Automatic und die Ewaldi-Apotheke in Laer. Erste Kontakte hatten sich im März auf der Ausbildungsmesse im „Waldschlösschen“ ergeben.

Mittwoch, 14.06.2017, 08:00 Uhr aktualisiert: 14.06.2017, 16:39 Uhr
Die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking (3.v.l.) verschaffte sich wie hier bei Farmer Automatik einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit dreier Laerer Betriebe.  
Die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking (3.v.l.) verschaffte sich wie hier bei Farmer Automatic einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit dreier Laerer Betriebe.   Foto: Rainer Nix

„Christina vor Ort“ – die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Bundesfachausschusses Landwirtschaft und Ländlicher Raum der CDU Deutschlands besuchte jetzt das Dentallabor Bornemann, die Firma Farmer Automatic und die Ewaldi-Apotheke in Laer. Erste Kontakte ergaben sich im März auf der Ausbildungsmesse im „Waldschlösschen“.

Das Mitglied des Landtages verschaffte sich Eindrücke von dem innovativen Potenzial und der Arbeitsweise in den Unternehmen. Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema Ausbildung. Beeindruckt war Schulze Föcking im Dentallabor von den technischen Möglichkeiten und dem Arbeitsspektrum, das die Fertigung von Brücken, Kronen, Implantaten und Prothesen, mit verschiedenen Materialien vom klassischen Gold bis zu vollständig metallfreien biokompatiblen, zertifizierten Materialen umfasste.

Einen Beitrag zur Integration leistet das Dentallabor mit der Beschäftigung des Flüchtlings Shakruh Nuriddinov.

„Die aktive, direkte Kommunikation mit der Politik ist uns wichtig“, sagte Dr. Dieter Zenker, Geschäftsführer der Farmer Automatic GmbH & Co. KG. Er hob die Schwierigkeit hervor, geeignete Auszubildende für die Bereiche Industriekaufleute, Industriemechaniker und Elektrotechniker zu finden. Schulze Föcking antwortete, es brauche eine „Charmoffensive“ für handwerkliche und technische Berufe. „Nicht für jeden ist ein Studium die optimale Lösung, oft ist auch das Handwerk eine interessante Perspektive“, so die Landtagsabgeordnete.

Beim Rundgang durch das Unternehmen erläuterte der Technische Direktor Bernd Grieger die Produktionsbereiche zur Herstellung von Lösungen für die Geflügelhaltung. Im Showroom wurde die Anlage „Alterna“ gezeigt, ein alternatives Hühnerhaltungssystem mit freier Bewegungsmöglichkeit für die Tiere.

„Ich finde es toll, dass hier eine große Produktionstiefe realisiert und jedem einzelnen Auszubildenden viel Beachtung geschenkt wird“, betonte die Christdemokratin. Es werde großer Wert auf Produktqualität gelegt, zugleich würden aber auch die Menschen mitgenommen, die hier tätig sind.

„Auszubildenden wird eine Perspektive geboten“, stellte die Politikerin fest, „und sie bekommen durch handwerkliche Basisarbeit noch ein Gefühl für das Material, mit dem sie umgehen.“

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