„Initiative on Tour“
Draußen ist besser als drinnen

Laer -

Die mobile „Outdoor-Aktion“ der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen, die es schon seit Jahren im Ewaldidorf gibt, hat am Freitag ihren Abschluss gefunden. Dabei stand das Spielmobil jeden Tag an einem anderen Spielplatz. Sozialpädagogin Sabine Peters, die die Aktion geleitet hat, zeigte sich zufrieden mit ihrem Verlauf.

Freitag, 04.08.2017, 19:00 Uhr
Sozialpädagogin Sabine Peters (r.) und ihre Helferinnen Helena Fey (l.) sowie Michelle Knitt (4.v.l.) verstehen es, den Nachwuchs im Bauwagen zu unterhalten. Bei Regen wird dort gemeinsam gespielt und gebastelt.
Sozialpädagogin Sabine Peters (r.) und ihre Helferinnen Helena Fey (l.) sowie Michelle Knitt (4.v.l.) verstehen es, den Nachwuchs im Bauwagen zu unterhalten. Bei Regen wird dort gemeinsam gespielt und gebastelt. Foto: abi

„Ich spiele am liebsten draußen“, gibt Paul zu, dass ihm das Basteln im Bauwagen weniger Spaß macht. Doch immerhin bietet das Outdoor-Mobil Schutz vor dem Regen, der an diesem Donnerstagvormittag, die Aktivitäten im Freien unterbricht. Deswegen sind die Teilnehmer der „Initiative on Tour“ und ihre Betreuer nach drinnen geflohen.

„Bisher hat das Wetter mitgespielt“, blickt Sabine Peters auf die ersten Tage des Ferienangebotes der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen zurück. Die Sozialpädagogin kann es beurteilen, denn als hauptamtliche Kraft ist sie täglich vor Ort, während ihr Kollege Patrick Jensen die Stellung im Jugendtreff „Chillaer“ hält und dort alternative Angebote für daheimgebliebene Kinder und Jugendlichen macht.

Zur Seite stehen Sabine Peters bei der mobilen Outdoor-Aktion im Wechsel die Honorarkräfte Helena Fey, Catharina Smolik und Michelle Knitt. Unterstützt werden diese noch vom ehrenamtlichen Helfer Philipp Resing.

Keine Frage, die Mädchen und Jungen halten ihre Betreuer gut auf Trab. Schließlich wollen diese während der Aktionswoche täglich sechs Stunden „bespaßt“ werden. Nur über Mittag gibt es eine Pause.

Das Angebot der Initiative, das es schon über zehn Jahren im Ewaldidorf gibt, gehört zu einem der Höhepunkte des Ferienprogramms. Das sieht man auch daran, dass die meisten der kleinen Besucher jeden Tag kommen. Egal, ob vormittags oder nachmittags, der Nachwuchs bekommt etwas geboten.

„Zu Beginn haben wir eine Schatzsuche gemacht“, berichtet Sabine Peters. Da hat das Spielmobil am Sportplatz in Holthausen gestanden. Dorthin sind sogar Kinder aus Laer gekommen. Am zweiten Tag ging es zum Piratenspielplatz „Hoppetosse“ am Düsenberg, wo es ein spannendes Chaosspiel gab. Am Mittwoch haben die Betreuer am Abenteuer-Spielplatz an der Schorlemer Straße sogar über 28 Kinder gezählt.

Zum Glück ist es an den ersten drei Tagen trocken geblieben, so dass der Nachwuchs nicht in den Bauwagen umziehen musste. Der ist zwar gemütlich, aber für eine größere Gruppe doch recht eng. Bedenkt man, dass die meisten der kleinen Besucher ohnehin lieber draußen spielen, kann man den Verantwortlichen nur zum relativ guten Wetter gratulieren, das die einwöchige Aktion begleitet hat.

Erst an den letzten beiden Tagen schwächelt die Sonne ein wenig. Doch zum Glück sind die Veranstalter trotzdem von Dauerregen verschont geblieben. Und im Notfall kann der Nachwuchs sich jederzeit ins Spielmobil zurückziehen. Das ist am Freitag wieder an seinen Stammplatz am Alten Damm zurückgekehrt. Dort steht es auf einem Parkplatz und wird außerhalb der Ferienzeit jeden Freitag für zwei Stunden für interessierte Mädchen und Jungen geöffnet. Doch jetzt ist erst mal Urlaub für die Betreuer angesagt, die den Kindern einiges geboten haben. So bleiben der Bauwagen und der Jugendtreff für die nächsten drei Wochen geschlossen. Mit der Schule geht es dann auch im Cillaer wieder los.

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