Ein Herz für Schwalben
Ein Herz für Schwalben

Laer -

Mit seiner Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ hat der Naturschutzbund jetzt die Familie Mertens aus Laer ausgezeichnet, die mit drei Generationen auf einem Hof lebt. Dort sind mindestens 20 Rauchschwalbennester seit vielen Jahren besetzt. Die Plakette ist ein Symbol für den vorbildlichen Umgang mit den Tieren.

Montag, 07.08.2017, 19:00 Uhr
Linos und seine Eltern sowie Hund „Schnute“ freuen sich über die Auszeichnung durch den Naturschutzbund, die jetzt an der Stalltür hängt. Durch die Einflugöffnung (oben rechts) gelangen die Schwalben in den Stall zu ihren Nestern.
Linos und seine Eltern sowie Hund „Schnute“ freuen sich über die Auszeichnung durch den Naturschutzbund, die jetzt an der Stalltür hängt. Durch die Einflugöffnung (oben rechts) gelangen die Schwalben in den Stall zu ihren Nestern.

Familie Mertens aus Laer hat ein großes Herz für Schwalben. Mindestens 20 Rauchschwalbennester sind bei ihr seit vielen Jahren besetzt. Sie erfreuen die Hofbewohner, zu denen drei Generationen gehören.

Gerade weil es die Schwalben zunehmend schwerer haben, Brutplätze mit einem geeignetem Umfeld zu finden und so viel Toleranz und Naturliebe gegenüber den immerhin gesetzlich geschützten Schwalben nicht mehr selbstverständlich ist, zeichnete der Naturschutz bund, kurz NABU genannt, mit seiner Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ nun Familie Mertens mit einer Plakette aus.

„Diese ist ein Symbol für den vorbildlichen Umgang mit den inzwischen auf der Roten Liste als gefährdet eingestuften Schwalben“, heißt es in der Begründung des Naturschutzbundes.

Die Nester werden bei den Mertens toleriert und nicht illegal beseitigt. Sogar für eine dauerhafte Einflugöffnung ist gesorgt. Sohn Linos geht wie ein Profi mit dem Akkuschrauber um und schraubt die Plakette gekonnt an die Stalltür des von den Schwalben besiedelten Pferdestalls.

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