Neuer Lebensabschnitt
„Regenbogen“ geht an den Start

Laer -

Der neue Kindergarten „Regenbogen“, der provisorisch für ein Jahr in der Werner-Rolevinck-Grundschule untergebracht ist, hat in diesen Tagen seine Arbeit aufgenommen. Bis der Neubau fertig ist, wird die Einrichtung, die sich in Trägerschaft des Jugend- und Familiendienstes Rheine befindet, dort bleiben.

Dienstag, 08.08.2017, 18:00 Uhr
Noch sind die Erwachsenen im Kindergarten „Regenbogen“ fast in der Überzahl, doch das wird sich spätestens dann ändern, wenn die Eingewöhnungsphase abgeschlossen ist und die Eltern ihren Nachwuchs nicht mehr begleiten.
Noch sind die Erwachsenen im Kindergarten „Regenbogen“ fast in der Überzahl, doch das wird sich spätestens dann ändern, wenn die Eingewöhnungsphase abgeschlossen ist und die Eltern ihren Nachwuchs nicht mehr begleiten. Foto: Niestert

Noch sind die Erwachsenen fast in der Überzahl. Denn neben dem gesamten Team halten sich auch viele Eltern im neuen Kindergarten auf, der in diesen Tagen seine Arbeit im Altbau der Werner-Rolevinck-Grundschule aufgenommen hat.

Weil die Situation für die Mädchen und Jungen ungewohnt ist und viele noch nie von Mama und Papa getrennt waren, sind die Erwachsenen dem Kindergartenleiter Frank Böckenfeld und seinen Mitarbeiterinnen sehr willkommen. Denn für die Ablösephase von den Bezugspersonen ist es wichtig, dass alles peu a peu und mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen geschieht.

Deswegen bleiben die Kleinen auch nicht gleich den ganzen Tag, sondern kommen erst mal nur stundenweise in die neue Kita namens „Regenbogen“, die provisorisch in der Grundschule errichtet worden ist. Diese befindet sich in Trägerschaft des Jugend- und Familiendienstes Rheine, der sich und sein Gesamtkonzept während einer Informationsveranstaltung im März den interessierten Eltern vorgestellt hat.

Bunte Luftballons und ein „Herzlich-Willkommen-Schild“ empfangen die großen und kleinen Besucher, die sich nicht nur mit der neuen Umgebung, sondern auch mit dem Personal vertraut machen müssen. Die Gruppe „Bärenhöhle“ mit 16 Kindern ab drei Jahren leitet Theresa Berning, die von Ida Fiebig, Janine Stellbrink und dem Kindergartenleiter unterstützt wird.

„Spatzennest“ heißt die Gruppe mit den jüngeren Kindern. Diese leitet Melanie Engemann, der Tanja Tappe, Sandra Mauer-Friedrich, Andrea Börger und Anna Weskamm als Integrationskraft zur Seite stehen.

Hinzu kommt Mareike Jansen, die beim Jugend- und Familiendienst Rheine den Fachbereich Familienzentren leitet und für die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes im „Regenbogen“ zuständig ist. Wie sie berichtet, haben die Mitarbeiter die erste August-Woche genutzt, um die Räume, die die Gemeinde Laer als Schulträger zur Verfügung gestellt hat, herzurichten und für die kleinen Besucher wohnlich zu gestalten. So ist das komplette Mobiliar neu. Den Mitarbeitern gefällt ihr Domizil. Sie schätzen die großzügigen Räume und die moderne Küche. „Es ist schön geworden“, meint Mareike Jansen, die die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde lobt.

Voraussichtlich ein Jahr wird das Provisorium in der Grundschule dauern. Dann soll der neue Kindergarten, den die politische Gemeinde im Neubaugebiet Richtung Holthausen geplant hat, fertiggestellt sein.

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