Gelungene Kooperation
Neues Domizil für die Kirchturmuhr

Laer -

Die Männer-Werkgruppe des Laerer Heimatvereins hat ein Häuschen für die alte Uhr aus dem Kirchturm geschaffen. Dabei wurden die fleißigen Handwerker von verschiedenen Seiten unterstützt. Ob Spenden, Material oder Körpereinsatz, das Werk kann sich sehen lassen. Allen Beteiligten wurde während eines Dämmerschoppens gedankt.

Freitag, 25.08.2017, 16:18 Uhr aktualisiert: 28.08.2017, 16:10 Uhr
Freuen sich über das gelungene Werk: Die Sponsoren und die Männer der Werkgruppe mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Karl Wilmer, vor dem Uhrenhäuschen
Freuen sich über das gelungene Werk: Die Sponsoren und die Männer der Werkgruppe mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Karl Wilmer, vor dem Uhrenhäuschen Foto: Heinrich Lindenbaum

„Was lange währt, wird endlich gut. Das Uhrenhäuschen wurde schon vor einiger Zeit fertiggestellt und die Uhr von den Schlossern repariert und in Betrieb genommen. Und somit hat die alte Kirchturmuhr ein neues Zuhause bekommen“, erklärte der Vorsitzende des Heimatvereins Laer, Karl Wilmer, als er die Sponsoren und die Männer der Werkgruppe zu einem Dämmerschoppen als Dankeschön für die materielle und auch finanzielle Unterstützung für dieses Werk begrüßte.

Besonders bedankte sich der Vorsitzende bei der Firma Vieth und Voss, der Werbetechnik Elfering, beim gemeindlichen Bauhof, namentlich bei Norbert Medding, sowie bei Karl Wüller und Jörg Pawig für das Sandstrahlen. Auch für das Flachgeschenk der Kreissparkasse und der Volksbank sowie für die Männer der Werkgruppe fand er lobende Worte.

Die vor Ort aufgestellte Uhr wurde 1891 von der Uhrenfabrik B. Vortmann in Recklinghausen hergestellt. Pastor Theissen hatte sie für 2233 Mark gekauft. 1954 hatte Meister Winkelmann den Zeitmesser repariert. Gewartet und gepflegt wurde er jahrelang vom Uhrendoktor Franz Lengers, der auch wöchentlich die schweren Gewichte an der Uhr aufzog. und er sorgte auch dafür, dass den Menschen immer die richtige Zeit angezeigt wurde. 1994 wurde die Uhr durch eine neue ersetzt.

Zusammen mit Uhrmachermeister Karl Leismann und Sohn Karl-Josef bauten die Männer der Männer- Werkgruppe das alte Uhrwerk aus und lagerten es in der Werkscheune ein. Dann haben Architekt Engelbert Thünte, Zimmermann Werner Ellinghaus, Maurer Werner Heuing und die Werkgruppe, für die außer Dienst gestellte Uhr ein eigenes Haus gebaut

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