Angebot für den Nachwuchs
Auch Kinder dürfen „Nein“ sagen

Laer -

„Street Combat“ ist ein Kampfsystem, das sich Elemente verschiedenster Kampfkünste, aber auch des militärischen Nahkampfes zunutze macht und sich in erster Linie an Erwachsene richtet. Mit „Street Combat Kids“ ist dieses Kampfsystem nun auch Kindern im Rahmen des Laerer Ferienprogramms zugänglich gemacht worden.

Sonntag, 27.08.2017, 15:27 Uhr aktualisiert: 27.08.2017, 15:29 Uhr
Lehrgangsleiter Thomas Böking (r.) und sein Assistent Maik Blömer (l.) zeigten den Teilnehmern des Kursus „Street Combat Kids“, wie sie sich aus Festhaltegriffen lösen und auf Übergriffe reagieren können.
Lehrgangsleiter Thomas Böking (r.) und sein Assistent Maik Blömer (l.) zeigten den Teilnehmern des Kursus „Street Combat Kids“, wie sie sich aus Festhaltegriffen lösen und auf Übergriffe reagieren können.

Mit der Frage „Wie sieht ein böser Mensch eigentlich aus?“, wandte sich Lehrgangsleiter Thomas Böking die 15 Kinder, die amKursus „Street Combat Kids“ im Rahmen des Laerer Ferienprogramms teilnahmen. Dieser wurde als Kooperation zwischen der Fachschaft Taekwondo des TuS Laer 08 und der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen angeboten.

„Schwarz gekleidet und böser Gesichtsausdruck“, meinten einige Kinder, gefährliche Menschen schnell identifizieren zu können. Alle Antworten wurden zunächst auf einem Flipchart gesammelt. Doch Menschen, die Böses im Schilde führen, erkennt man nicht so einfach an ihrem Äußeren und sie sehen mitunter völlig normal aus. Damit waren alle Vermutungen der Teilnehmer schnell entkräftet. Nach diesem Einstieg lernten sie zunächst, gefährliche Situationen richtig zu interpretieren, diesen am besten aus dem Weg zu gehen und auch wie sie sich am besten verhalten sollten, wenn eine solche Situation bereits eingetreten ist. Auch Kinder haben das Recht, Erwachsenen gegenüber „Nein“ zu sagen und sind fremden Personen nicht auskunftspflichtig.

Im praktischen Teil des Kurses gaben der Seminarleiter und sein Assistent Maik Blömer den Kindern einige Techniken an die Hand, mit denen sie sich aus Festhaltegriffen lösen können. Sie zeigten zudem, wie Kinder auf Übergriffe erwachsener und damit körperlich überlegener Personen reagieren können.

„Street Combat ist ein Kampfsystem, dass sich Elemente verschiedenster Kampfkünste, aber auch des militärischen Nahkampfes zunutze macht und sich in erster Linie an Erwachsene richtet. Sinnstiftende Techniken werden weiterverwendet, andere wiederum fallen hinten über“, heißt es in einer Presseverlautbarung von Thomas Böking. Mit Street Combat Kids sei dieses Kampfsystem nun auch Kindern zugänglich gemacht worden.

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