Geschwindigkeitsmessanlagen
Sicherheit hat Vorrang

Laer -

Fünf Geschwindigkeitsmessanlagen überraschen seit Mitte August die Autofahrer, die durch Holthausen und durch die Straßen von Laer fahren.

Dienstag, 05.09.2017, 17:30 Uhr aktualisiert: 05.09.2017, 17:36 Uhr
Bürgermeister Peter Maier (l.) bedankt sich bei Stefan Hessmann für die großzügige Unterstützung, die das Aufstellen der Messanlagen erst ermöglicht hat.
Bürgermeister Peter Maier (l.) bedankt sich bei Stefan Hessmann für die großzügige Unterstützung, die das Aufstellen der Messanlagen erst ermöglicht hat. Foto: Detlef Held

Fünf Geschwindigkeitsmessanlagen überraschen seit Mitte August die Autofahrer, die durch Holthausen und durch die Straßen von Laer fahren. „Wir wollen damit die Sicherheit im Ort erhöhen, insbesondere für unsere Kinder“, erklärte Bürgermeister Peter Maier im Pressegespräch das Aufstellen der Anlagen. „Wichtig war uns dabei, dass diese noch vor Schulbeginn ihren Betrieb aufnehmen konnten“, so Maier weiter.

Möglich wurde diese rund 10 000 Euro teure Investition durch das LVM-Büro von Stefan Hessmann aus Laer.

Aus eigener Erfahrung wissen beide, dass die Mehrzahl der Autofahrer auf die Anzeige meistens positiv reagiert. Erste Beobachtungen haben zudem gezeigt, dass fast alle sofort den Fuß vom Gaspedal nehmen, um sich an das in der jeweiligen Straße vorgeschriebene Tempo zu halten.

Schon auf eine Entfernung von 200 Metern wird die Geschwindigkeit angezeigt. Wer im grünen Bereich fährt, bekommt dann zusätzlich einen Smiley zu sehen – wer zu schnell ankommt, sieht ein trauiges Gesicht. „Ein toller Erziehungseffekt“, findet der Bürgermeister.

Fest installiert sind zwei Messanlagen im Ortsteil Holthausen, jeweils an den Ortseingängen. Drei Anlagen sind in Laer aktuell im Bereich der Grundschule, am Heidebaum und an der Amtman-von-Oy-Straße aufgestellt. Geplant ist, die Messungen im Wechsel mit anderen Straßen durchzuführen.

Alle vier Wochen, so die Planungen, sollen die Daten der einzelnen Bereiche ausgewertet werden. „Dann können wir mit belastbaren Daten feststellen, wie schnell hier gefahren wird und wie hoch das Verkehrsaufkommen ist. Das hilft auch, richtige und vorausschauende verkehrspolitische Entscheidungen treffen zu können“, sieht Peter Maier einen weiteren positiven Effekt.

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