Schulumbau kein Luxus
Umgestaltung ist Chefsache

Laer -

Grundschule und OGS haben Raumprobleme. Daher ist eine Erweiterung und Sanierung der Werner-Rolevinck-Schule ein Muss.

Montag, 11.09.2017, 17:16 Uhr aktualisiert: 11.09.2017, 17:20 Uhr
Die 1972 als Hauptschule gebaute Werner-Rolevinck-Schule muss dringend umgebaut und saniert werden, um den Anforderungen der Grundschule und des Offenen Ganztags gerecht zu werden.
Die 1972 als Hauptschule gebaute Werner-Rolevinck-Schule muss dringend umgebaut und saniert werden, um den Anforderungen der Grundschule und des Offenen Ganztags gerecht zu werden. Foto: Detlef Held

Die in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Schule und Bildung von der Schulleiterin der Werner-Rolevinck-Schule Ingrid Hajou und der Leiterin der OGS Elisabeth Weitershagen vorgetragenen Raum- und Kapazitätsprobleme nahmen einen breiten Raum ein.

Bürgermeister Peter Maier machte deutlich, dass das Konzept der Umgestaltung der Grundschule die gestellten Fragen alle aufgreift und zu einer Lösung führt, wie er auf Nachfrage gegenüber dieser Zeitung erklärte.

Die 1972 errichtete Grundschule muss dringend saniert und modernisiert werden, um das Raumangebot für die Schule selbst und den Offenen Ganztag gerecht zu werden. Die Planungen, die am Abend den Ausschussmitgliedern vorgestellt wurden, tragen diesen Überlegungen Rechnung.

Das Konzept besteht aus vier Modulen: Neubau eines Traktes mit Klassenräumen, Neubau einer Mensa, Sanierung des Innenbereiches und Umgestaltung der Außenanlagen (wir berichteten). „Das Konzept muss aber noch verfeinert und vor allem die Finanzierung muss gesichert werden“, betonte der Bürgermeister. Er stellte auch klar, dass es sich nicht um eine Luxussanierung, sondern um notwendige und sinnvolle Maßnahmen handele.

Das sah auch der Ausschuss so und beauftragte den Bürgermeister, weitere mögliche Kosteneinsparungen zu prüfen und in der nächsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses im Oktober die Ergebnisse vorzustellen.

Für die Umgestaltung sind rund zwei Millionen Euro veranschlagt. Ein Großteil soll durch Fördermittel abgedeckt werden. Maier sieht die Umsetzung nach wie vor optimistisch. Seine Zielsetzung ist, den ersten Abschnitt (Neubau des Klassentraktes) schon Mitte 2018 in Angriff zu nehmen. Insgesamt rechnet er mit einer dreijährigen Bauphase. Die Projektleitung liegt in seiner Hand.

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