Neue Kindertagesstätte
Neues im Altbau

Laer -

Der Betreuungsbedarf in Laer ist seit August ein Stück weit aufgefangen: Die neue Regenbogen-Kita hat sich im Provisorium eingelebt. Im nächsten Jahr steht dann der Umzug an.

Freitag, 15.09.2017, 16:57 Uhr aktualisiert: 20.09.2017, 16:21 Uhr
Die Kinder und die Erzieherinnen fühlen sich nach fünf Wochen bereits wohl in der neuen Kita Regenbogen. Noch sind sie in einem Provisorium untergebracht, nächstes Jahr soll dann der Umzug in einen Neubau erfolgen.
Die Kinder und die Erzieherinnen fühlen sich nach fünf Wochen bereits wohl in der neuen Kita Regenbogen. Noch sind sie in einem Provisorium untergebracht, nächstes Jahr soll dann der Umzug in einen Neubau erfolgen. Foto: sun

Die Eingewöhnungsphase in der neuen Kita Regenbogen haben Kinder und Erzieher in den zurückliegenden fünf Wochen sichtlich gut gemeistert. Denn selbst die Tatsache, dass die Gruppenräume für die U3- und Ü3-Kinder in der ersten Etage und der Speiseraum im Erdgeschoss liegen, ist für Kinder und Betreuungsteam kein großes Problem. „Dass wir zum Frühstück und Mittagessen nach unten in die Küche gehen, das ist für uns zum Alltag geworden“, so die Erzieherinnen der Gruppe „Spatzennest“.

Insgesamt 32 Kinder, davon elf im U3-Bereich, besuchen seit August die Zweigruppeneinrichtung. Die in Trägerschaft des Jugend- und Familiendienstes Rheine stehende Kita bietet in der Zeit von 7.15 bis 16.30 Uhr wöchentliche Betreuungszeiten von 25, 35 und 45 Stunden an. Noch ist sie provisorisch im Altbau der ehemaligen Laerer Hauptschule untergebracht. Sie soll aber im kommenden Kita-Jahr in einen Neubau umziehen. Neben Frank Böckenfeld, dem Leiter der Kita Regenbogen, betreuen acht weitere Erzieherinnen die Kinder. „Wir sind ein ganz neues Team mit einer gemischten Altersstruktur von Mitte 20 bis Ende 40.

So fließen in unsere pädagogische Arbeit Erfahrung und neue pädagogische Ansätze“, berichtet Böckenfeld von den ersten Wochen der Zusammenarbeit. Nein, Bewegungskindergarten oder Haus der kleinen Forscher, mit diesen Zertifizierungen könne man noch nicht aufwarten. Die Einrichtung sei ja gerade erst im Aufbau. Elternbeteiligung sei dabei ein wichtiger Baustein. Auch die Bedürfnisse der Kinder sollen in die Ausarbeitung des Jahresprogramms einfließen.

Zudem sind Kooperationen mit den anderen Einrichtungen in Laer für den 43-Jährigen eine Selbstverständlichkeit. Das bedeute aber nicht, dass man jetzt bei der pädagogischen Arbeit einfach in den Tag hinein lebe. Natürlich gebe es Leitlinien. So stehe das Motto „Das Kind wird nicht erst zum Menschen, es ist schon einer“, über dem pädagogischen Konzept.

Daher sei ein weiterer Aspekt die ganzheitliche Entfaltung und Entwicklung. „Sinne, Wahrnehmung, Kreativität möchten wir die Kinder in unserer pädagogischen Arbeit aktiv erleben und erlernen lassen“, erörtert Böckenfeld den Grundgedanken, der dem in der Entwicklung stehenden pädagogischen Konzept zugrunde liegt.

Ein großes Lob sprechen er und sein Team der Gemeinde aus. Das Provisorium sei sehr gut durchdacht und ausgestattet. Was das Kita-Team allerdings besonders freue, sei die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Nachfragen oder auch nur kleinste technische Probleme würden ad hoc vom Hausmeister oder Gemeindemitarbeiter gelöst.

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