„StadtGrün-naturnah“
Fotos: Bürger sind gefordert

Laer -

Die Gemeinde strebt eine Teilnahme am Labeling-Verfahren „StadtGrün-naturnah“ an. Dieses Bundesprogramm bietet 15 Projektkommunen Unterstützung bei der Schaffung und Gestaltung von innerörtlichen Grünflächen an. Mit dem Dorfmarketingverein ruft die Gemeinde die Bürger in Laer und Holthausen auf, Fotos von innerörtlichen Grünflächen für die Bewerbung zuzusenden. Die drei besten Fotos werden belohnt.

Freitag, 09.03.2018, 19:00 Uhr
Dorfmarketingvereins-Geschäftsführer Gerrit Thiemann, Verwaltungsmitarbeiterin Ann-Katrin Busse, Bürgermeister Peter Maier, Verwaltungsmitarbeiter Udo Sieland und Klimaschutzmanager Daniel Matlik (v.r.) sind überzeugt vom Labeling-Verfahren „StadtGrün-naturnah“. Sie bitten die Bürger aus Laer und Holthausen, Fotos von Grünflächen für eine erfolgreiche Bewerbung einzusenden.
Dorfmarketingvereins-Geschäftsführer Gerrit Thiemann, Verwaltungsmitarbeiterin Ann-Katrin Busse, Bürgermeister Peter Maier, Verwaltungsmitarbeiter Udo Sieland und Klimaschutzmanager Daniel Matlik (v.r.) sind überzeugt vom Labeling-Verfahren „StadtGrün-naturnah“. Sie bitten die Bürger aus Laer und Holthausen, Fotos von Grünflächen für eine erfolgreiche Bewerbung einzusenden.

„Klein, aber oho“ – Laers Bürgermeister Peter Maier würde sich freuen, wenn man das auch in Sachen Dorfentwicklung und Klimaschutz von seiner Gemeinde sagen könnte. Nach dem Motto „lokal handeln, global denken“ strebt die Kommune eine Teilnahme am Labeling-Verfahren „StadtGrün-naturnah“ an. Dabei handelt es sich um ein Bundesprogramm, das 15 Projektkommunen Unterstützung bei der Schaffung und Gestaltung von innerörtlichen Grünflächen anbietet. Die hierdurch entstehenden Klein- und Kleinstbiotope sollen besonders Insekten und Pflanzen als Lebensraum dienen.

„Wir sind zwar eine kleine Gemeinde, aber wir können das schaffen“, zeigt sich Klimaschutzmanager Daniel Matlik zuversichtlich. Immer auf der Suche nach Förderprogrammen hat der 40-Jährige „StadtGrün-naturnah“ entdeckt und für gut befunden, die Gemeinde in Sachen nachhaltiger Dorfentwicklung weiter nach vorne zu bringen. Und weil der Bürgermeister und er wissen, dass das nur gemeinsam mit den Bürgern geht, rufen sie diese gemeinsam mit dem Dorfmarketingverein dazu auf, die vom Labeling-Verfahren geforderte moderne, naturnahe Grünflächengestaltung zusammen mit der Bevölkerung in Laer und Holthausen zu entwickeln.

Sollte die Bewerbung der Gemeinde Laer erfolgreich sein, wird sie im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschatz, Bau und Rektorsicherheit, gefördert, so dass eine Teilnahme kostenlos ist.

„Wir müssten die externen Experten, die kommen, um eine Bestandsaufnahme zu machen, nicht bezahlen“, nennt der Klimaschutzmanager einen entscheidenden Vorteil, dass der finanziell angespannte Haushalt der Gemeinde geschont wird.

„Das ist eine tolle Sache. Grün ist wichtig und wir müssen wieder mehr davon ins Dorf holen“, beurteilt Bürgermeister Maier den Ansatz als richtig. Immerhin seien innerörtliche Grünflächen Zeichen für einen attraktiven und lebendigen Ort, böten sie doch Raum für Erholung und damit ein hohes Maß an Lebensqualität.

Dass zum dörflichen Grün nicht nur Parks oder Wälder, sondern auch kleine Flächen wie begrünte Randstreifen, bepflanzte Verkehrsinseln und Blumentröge zählen, gibt Daniel Matlik zu bedenken. Der gelernte Diplom-Geograf hofft auf ein „grünes Netz“, das den ganzen Ort durchzieht.

„Grünflächen sind für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung unverzichtbar und wichtiger Bestandteil moderner Stadt- oder Gemeindeplanung“, weiß auch Bürgermeister Maier. Er hat den Fachbereich 3 „Infrastruktur und Bauen“, eingeschaltet, zu dem auch der Klimaschutzmanager gehört. Mit im Boot sind deswegen auch Ann-Katrin Busse von der Liegenschaftsverwaltung und Udo Sieland, der für den Baubetriebshof zuständig ist.

Und nun kommen die Bürger ins Spiel. „Wir brauchen noch Fotos für die Bewerbung“, appelliert der Klimaschutzmanager gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins, Gerrit Thiemann, an die Bevölkerung, Fotos von innerörtlichen Grünflächen, die sie besonders schön oder bemerkenswert sind, zu machen und an die Gemeindeverwaltung zu senden. „Gerne mit einer kurzen Beschreibung und dem genauen Standort“, lautet die Bitte der Gemeinde.

„Die besten drei Fotos werden Teil der Bewerbung und zudem mit dreimal zwei Karten für eine Veranstaltung des Kulturprogramms belohnt“, verspricht Gerrit Thiemann.

Einsendungen werden möglichst bald an die Gemeinde Laer, das Dorfmarketing oder per E-Mail an dorfmarketing@laer.de oder den Klimaschutzmanager unter daniel.matlik.laer.de erbeten. Er beantwortet unter Telefon 910330 auch weitere Fragen zum Thema.

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