Lange gewartet
Jetzt geht‘s los

Laer -

Am Mittwoch lud die „Deutsche Glasfaser“ zu einem Bauinfo-Abend im „Haus Veltrup“ ein. Dort erfuhren die Besucher, dass der Servicepunkt in der Königsstraße seine Tore schließen wird. Daafür steht ab dem 4. April bei allen Glasfaser-Fragen eine Mitarbeiterin beim Dorfmarketing, Mühlenhoek 1, Rede und Antwort. Das Baubüro ist mittwochs von 10 bis 14 Uhr sowie von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet.

Donnerstag, 15.03.2018, 16:28 Uhr
Der Saal des Hauses Veltrup konnte die am Thema Interessierten kaum fassen. Michael Molitor (kleines Foto) zeigte für den Ausbau des Glasfasernetzes nötige Komponenten wie diesen Router.
Der Saal des Hauses Veltrup konnte die am Thema Interessierten kaum fassen. Michael Molitor (kleines Foto) zeigte für den Ausbau des Glasfasernetzes nötige Komponenten wie diesen Router. Foto: Nix

Die 40-Prozent-Marke ist endlich geknackt. Genügend Haushalte haben einen Vertrag abgeschlossen, so dass in beiden Ortsteilen des Ewaldidorfes der Ausbau des „schnellen Internets“ beginnen kann. Doch wie geht es weiter? Am Mittwoch lud die „Deutsche Glasfaser“ zu einem Bauinfo-Abend im „Haus Veltrup“ ein. Gerrit Thiemann, Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins, begrüßte dazu das zahlreiche Publikum. Es standen nicht einmal mehr Stehplätze zur Verfügung.

Der Servicepunkt in der Königsstraße wird seine Tore schließen, dafür steht ab dem 4. April bei allen Glasfaser-Fragen eine Mitarbeiterin beim Dorfmarketing, Mühlenhoek 1, Rede und Antwort. Das Baubüro ist mittwochs von 10 bis 14 Uhr sowie von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet.

„Mehr als 2500 Haushalte werden jetzt an das Glasfasernetz angeschlossen“, sagte Projektleiter Michael Molitor. Insgesamt umfasst die Trasse 34 Kilometer. Ab der nächsten Woche stehen Hausbegehungen auf dem Programm, bei denen alle Installationsfragen geklärt und die Ergebnisse schriftlich festgehalten werden.

„Der vor Ort tätige Generalunternehmer wird Sie dazu kontaktieren“, kündigte Molitor an. Bereits auf dem Informationsabend bestand Gelegenheit, entsprechende Termine zu vereinbaren. „Die Mitarbeiter, von denen die Hausbegehung vorgenommen wird, können sich ausweisen“, betonte der Projektleiter. Eventuell werden vor Ort zur Verdeutlichung der Gegebenheiten Fotos gemacht. Der Ausbau im Außenbereich erfolgt technisch im sogenannten Spül-Bohr-Verfahren. Die Kabelverlegung wird mit kontrolliertem, horizontalem Bohren in einer Tiefe von zirka 40 Zentimetern bewerkstelligt.

Ende April beginnen die Tiefbauarbeiten zur Verlegung des Kabels, ab Mitte August werden die Hausanschlüsse gelegt. Der sogenannte Hauptverteiler wird an der Ecke Bültstiege/Westfalenring aufgestellt. Ende September/Anfang Oktober sollen alle in Frage kommenden Haushalte mit Glasfaserkabel versorgt sein.

Der Hausanschluss besteht aus drei Komponenten: dem Hauptübergabepunkt „HÜP“, dem Netzanschluss, „NT = Network Terminaton“ und dem Router. HÜP- und NT-Standorte werden bei der Hausbegehung abgesprochen. Der passende Router kann mitbestellt werden. Falls schon ein Gerät vorhanden ist, besteht die Möglichkeit, die Kompatibilität auf der Website der Deutschen Glasfaser zu überprüfen.

Leitungswege wie Leerrohre, Kabelschächte oder Bohrlöcher für die Verlegung des Kabels zwischen HÜP und NT im Gebäude müssen vom Hausbesitzer bis zum Tag der Installation vorbereitet werden. Bei Einrichtung des Netzanschlusses wird überprüft, ob die vertraglich vereinbarte Datengeschwindigkeit auch passt.

Mehr Infos gibt es beim Service-Telefon unter 0 28 61/89 06 00 oder unter www.deutsche-glasfaser.de.

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