Di., 27.03.2018

Zweite Auflage Nachwuchs genießt gemeinsame Zeit

Die kleinen Teilnehmer der ökumenischen Kinderbibelwoche werden von Marlies Lengers ( hinten l.), Pfarrer Holger Erdmann (hinten Mitte), Presbyterin Simone Oetting-Prange (5.v.l. hinten), Pastoralreferentin Anne-Marie Eising (2.v.r. hinten) und Pfarrer Adalbert (hinten r.) betreut. Unterstützt werden die erwachsenen Begleiter bei der Durchführung der ökumenischen Kinderbibelwoche von fünf Konfirmanden und Firmlingen.

Die kleinen Teilnehmer der ökumenischen Kinderbibelwoche werden von Marlies Lengers ( hinten l.), Pfarrer Holger Erdmann (hinten Mitte), Presbyterin Simone Oetting-Prange (5.v.l. hinten), Pastoralreferentin Anne-Marie Eising (2.v.r. hinten) und Pfarrer Adalbert (hinten r.) betreut. Unterstützt werden die erwachsenen Begleiter bei der Durchführung der ökumenischen Kinderbibelwoche von fünf Konfirmanden und Firmlingen.

Laer - 

Nach der erfolgreichen Premiere vor vier Jahren bieten die evangelische und die katholische Kirchengemeinde gemeinsam eine ökumenische Kinderbibelwoche an, die unter dem Motto „Wetten, das. . . mein Gott echt stark ist“ steht. „Dabei spielt die Handpuppe Rita Rabe eine zentrale Rolle“, berichtet Presbyterin Simone Oetting-Prange, die die zweite Auflage angeregt hat.

Von Sabine Niestert

Die Mädchen und Jungen haben sichtlich Spaß. Begeistert lassen sie das bunte, große Tuch nach oben und nach unten schwingen. Die frische Luft und die Bewegung tun den Sechs- bis Zehnjährigen gut. Sie sind Teilnehmer der ökumenischen Bibelwoche, zu der die evangelische und die katholische Kirchengemeinde zum zweiten Mal ins Gemeindehaus an die Matthäuskirche eingeladen haben.

„Wetten, dass. . . mein Gott echt stark ist“, lautet das Thema der dreitägigen Veranstaltung, die gleich mit dem ersten Osterferien-Tag beginnt. Zunächst einmal frühstücken der Nachwuchs und ihre erwachsenen Betreuer zusammen. Dazu gehören Pfarrer Holger Erdmann und Presbyterin Simone Oetting-Prange von der evangelischen Gemeinde und Pfarrer Adalbert, Pastoralreferentin Anne-Marie Eising und Marlies Lengers vom Pfarreirat der katholischen Schwestergemeinde. Fünf Konfirmanden und Firmlinge unterstützen sie.

„Dumme Fragen gibt es nicht“, lautete das Thema der ersten ökumenischen Kinderbibelwoche, die bereits vor vier Jahren ihre Premiere erlebte. Diese ist so gut gelaufen, dass Presbyterin Simone Oetting-Prange erfolgreich auf eine Zweitauflage gedrängt hat. Ob beim Singen, Spielen, Basteln oder Reden, begeistert gehen auch ihre erwachsenen Mitstreiter mit, die die große Runde in zwei Gruppen aufteilen. Eine zentrale Rolle spielt während der drei Tage die Handpuppe „Rita Rabe“, die Geschichten von Elia aus dem Buch der Könige erzählt. „Wir haben heute Raben aus Tonpapier und aus Federn gebastelt“, erzählt Simone Oetting Prange vom Verlauf des ersten Tages. Namensschildchen und andere Arbeiten sollen noch folgen.

„Die Ergebnisse werden am Ostermontag (2. April) während eines Gottesdienstes vorgestellt, der um 10.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche stattfindet, kündigt die Presbyterin an.

Nach dem freien Spiel im Garten kehren die jungen Teilnehmer in den großen Stuhlkreis zurück, um erneut gemeinsam zu singen. „Vergiss es nie, dass du lebst, war keine eigene Idee, und dass du atmest, keine Entscheidung von Dir“ stimmt Pfarrer Erdmann auf der Gitarre an. Die Großen und Kleinen fallen mit ein. Bevor die Kinder von ihren Müttern abgeholt werden, brechen sie noch ein Fladenbrot miteinander, das Marlies Lengers in der Küche gebacken hat. „Ihr müsst das Brot so teilen, dass alle etwas davon abbekommen“ lautet der Appell an den Nachwuchs, der schon danach fragt, was am nächsten Tag ansteht. Am heutigen Mittwoch (28. März) endet die ökumenische Bibelwoche bereits wieder. Ob sie noch eine dritte Auflage erfährt wird sich zeigen.



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