Di., 03.04.2018

Statistisch zu viele „Deutlich überversorgt“

Der Spielplatz „Hoppetosse“ am Düsen Berg hat in der Bewertung der Garten- und Landschaftsarchitektin Ulrike Liebig besonders gut abgeschnitten. Die Fachfrau hat der Gemeinde Laer einen Vorentwurf für ein Spielplatzkonzept vorgelegt, das die Kommunalpolitiker und die Verwaltung noch einige Zeit beschäftigen dürfte.

Der Spielplatz „Hoppetosse“ am Düssen Berg hat in der Bewertung der Garten- und Landschaftsarchitektin Ulrike Liebig besonders gut abgeschnitten. Die Fachfrau hat der Gemeinde Laer einen Vorentwurf für ein Spielplatzkonzept vorgelegt, das die Kommunalpolitiker und die Verwaltung noch einige Zeit beschäftigen dürfte. Foto: Sabine Niestert

Laer - 

Mit ihren 16 Spiel- und zwei Bolzplätzen ist die Gemeinde Laer deutlich überversorgt. Zu diesem Schluss kommt die Garten- und Landschaftsarchitektin, Ulrike Liebig, die im Auftrag der Kommune ein Spielplatzkonzept erstellt hat. Mit einem Vorentwurf befasste sich der Ausschuss für Jugend, Sport, Schule und Bildung während seiner jüngsten Sitzung.

Von Sabine Niestert

Die Frage, wie die Gemeinde Laer mit ihren 16 Spiel und zwei Bolzplätzen auf Dauer verfährt, bewegt die Kommunalpolitiker und die Verwaltung. Vorstellbar wäre es, einige der Spielstätten aufzugeben und die anderen dafür attraktiver zu gestalten. Hilfe bei der Beantwortung dieser, aber auch zahlreicher anderer Fragen soll ein Spielplatzkonzept geben, das Bürgermeister Peter Maier bei der Garten- und Landschaftsarchitektin, Ulrike Liebig, in Auftrag gegeben hat.

Einen Vorentwurf stellte Verwaltungsmitarbeiterin Anita Ueding während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Schule und Bildung vor. Die Leiterin des Fachbereichs 2 – dieser umfasst die Bürgerdienste sowie die soziale und ordnende Verwaltung – hat sich intensiv in die Materie eingearbeitet.

Ein Fazit aus dem Vorentwurf ist, dass die Gemeinde mit Spielplätzen statistisch gesehen deutlich überversorgt ist. Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Schuchtmann-Fehmer bedauerte, dass die Verfasserin des Konzeptes nicht anwesend war, um die Fragen der Ausschussmitglieder zu beantworten. Dass diese ihr Konzept selbstverständlich noch selbst vorstellen werde, versprach der Bürgermeister, der zu bedenken gab, dass es sich bisher lediglich um einen Vorentwurf handele. Für ihn sei es das beste Konzept, das es bisher gegeben habe, betonte Maier.

„Ich habe das Konzept gar nicht bewertet“, entgegnete Schuchtmann-Fehmer, die sich wie der UBG-Fraktionsvorsitzende Dr. Reinhardt Nippert mehr Zeit gewünscht hätte, sich mit der umfassenden Arbeit von Ulrike Liebig zu befassen. So hätten die Fraktionen den Vorentwurf erst einen Tag vor der Sitzung bekommen. „Es gibt keinen Zeitdruck“, erklärte der Bürgermeister, der die Parteien bat, sich mit der Materie zu befassen, die demnächst wieder Thema im zuständigen Fachausschuss sein soll.



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