Mi., 04.04.2018

Neue Geräte Küchentechnik nicht mehr ausreichend

Laer - 

„Es geht nicht um Optimierung, sondern um die Sicherstellung der Versorgung“, begründete die Geschäftsführerin der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen, Elisabeth Weitershagen, die Notwendigkeit, für die Küche der Offenen Ganztags einen weiteren Convectomat und ein weiteres Tiefkühlgerät anzuschaffen. Mit dem entsprechenden Antrag befasste sich der Ausschuss für Jugend, Sport, Schule und Bildung während seiner jüngsten Sitzung.

Von Sabine Niestert

„Es geht nicht um Optimierung, sondern um die Sicherstellung der Versorgung“, begründete die Geschäftsführerin der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen, Elisabeth Weitershagen, die Notwendigkeit, für die Küche der Offenen Ganztags einen weiteren Convectomat und ein weiteres Tiefkühlgerät anzuschaffen.

Mit dem entsprechenden Antrag befasste sich der Ausschuss für Jugend, Sport, Schule und Bildung während seiner jüngsten Sitzung. In dieser betonte Elisabeth Weitershagen die Wichtigkeit dieser Investitionen. So reiche die derzeitige Küchentechnik der Grundschule für die Versorgung der aktuell 85 Kinder der OGS schon jetzt nicht mehr aus. Auch ein Berater der Firma Apetito, mit dem sie die Abläufe in der Küche besprochen habe, hätte erklärt, dass es problematisch sei, die derzeitige Essensqualität mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu halten.

„Schwierig ist es, dass sich der Vorratsraum hinter dem Gruppenraum der Gruppe 2 befindet, so dass die Hauswirtschaftskraft die benötigten Essensmengen vor Beginn der Betreuung um 11.35 Uhr in die Küche bringen muss, was ebenfalls zu Qualitätsmängeln führt“, erläuterte die Antragstellerin weiter. Abhilfe für dieses Problem könnte ein weiterer Tiefkühlschrank in der Küche schaffen, in dem die Tagesportion gelagert und „Just in time“ geholt werden könnte.

Spätestens zum Beginn des neuen Schuljahres seien die Anschaffungen nicht mehr hinaus schiebbar, weil dann 100 Kinder im Offenen Ganztag erwartet würden. Die Notwendigkeit, die beiden Geräte anzuschaffen, sahen die Ausschussmitglieder ein. Wie einige von ihnen erklärten, brauche die Geschäftsführerin sich für ihre Anträge nicht zu rechtfertigen, denn schließlich müssten die Abläufe bei der Mittagsversorgung gesichert sein.

„Genau für diese Dinge gibt es die Schulpauschale“, erklärte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Schuchtmann-Fehmer, als es um die Frage der finanziellen Auswirkungen und der Deckungsfähigkeit ging. Das Fachgremium unter dem Vorsitz von Margarete Müller (CDU) beauftragte schließlich die Gemeindeverwaltung, sich für die wirtschaftlichste Variante zu entscheiden.



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