Do., 19.04.2018

Es sieht ganz gut aus Überschuss bleibt in Reichweite

Laers Kämmerer Thorsten Brinker (l.) ist zuversichtlich, dass der Haushalt am Ende des Jahres mit einem Überschuss abschließt. Das freut auch Bürgermeister Peter Maier (r.).

Laers Kämmerer Thorsten Brinker (l.) ist zuversichtlich, dass der Haushalt am Ende des Jahres mit einem Überschuss abschließt. Das freut auch Bürgermeister Peter Maier (r.). Foto: Matthias Lehmkuhl

Laer - 

Die Gemeinde Laer scheint ihr Ziel, in diesem Jahr ein Haushaltsüberschuss in Höhe von fast 60 000 Euro zu erwirtschaften, erfüllen zu können. Am Mittwochabend informierte Kämmerer Thorsten Brinker die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses über das Zahlenwerk der ersten drei Monate des Jahres. Kurz zusammengefasst: Es sieht im Vergleich zu vielen ersten Quartalen vergangener Jahre ganz gut aus.

Von Matthias Lehmkuhl

„Sollte es so weiter laufen wie bisher, erreichen wir das von uns gesteckte Ziel“, sagte Thorsten Brinker, als er seinen Finanzzwischenbericht den Ausschussmitgliedern präsentierte.

Sowohl bei den Kosten als auch bei den Einnahmen sei die Gemeinde im Plan. In einigen kostenträchtigen Bereichen erwarte die Verwaltung Einsparungen. Beispielsweise bei den Flüchtlingskosten, die vorsichtig geschätzt voraussichtlich zwischen 60 000 und 100  000 Euro geringer ausfallen werden, als im Etat ausgewiesen worden sei. „Aber trotzdem bleiben wir vorsichtig und schrauben unsere Erwartungen nicht zu hoch“, betonte der Kämmerer. Seine ebenfalls positive Hochrechnung des Haushalts bis Ende des Jahres wird, wie gefordert, wieder an die Bezirksregierung Münster zur Kenntnisnahme und Überprüfung geschickt.

Ausschussmitglied Prof. Dr. Reinhardt Nippert (UBG) hakte nach und wollte wissen, ob die jetzt beschlossenen Tariferhöhungen im Öffentlichen Dienst im Haushalt mit einberechnet wurden und wann die Laerer mit einer Steuersenkung rechnen können.

Wie erwartet konnte Kämmerer Thorsten Brinker im Fall der Tariferhöhung die Skepsis ausräumen: „Die Tariferhöhung sowohl für die Beamten als auch für die Angestellten in der Gemeinde ist einberechnet worden. Da sind wir auf der sichern Seite.“

Steuersenkungen, wie beispielsweise bei der Grundsteuer, seien allerdings nicht geplant. Zumindest nicht kurzfristig. Thorsten Brinker: „Die Steuern müssen auf hohem Niveau bleiben, weil Laer gezwungen ist, wieder Eigenkapital anzusparen. Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung sich weiterhin so gut entwickelt oder auf dem Stand von heute bleibt, können frühestens im Jahr 2022 die Abgaben gesenkt werden.“



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