Fr., 11.05.2018

750 Enten am Start 750 Quietschtiere sorgen für Spaß

750 Enten gingen ins Rennen. Am Ende war die Nummer fünf am schnellsten. Nach dem Wettbewerb bot die Kirmes (kl. Bild) weiter reichlich Abwechslung, nicht nur für die Kinder.

750 Enten gingen ins Rennen. Am Ende war die Nummer fünf am schnellsten. Nach dem Wettbewerb bot die Kirmes (kl. Bild) weiter reichlich Abwechslung, nicht nur für die Kinder. Foto: Rainer Nix

Laer - 

„Wann kommen sie denn endlich?“ Diese Frage mussten sich am Himmelfahrtstag viele Eltern von ihren Kindern anhören. Gemeint waren die gelben Quietscheenten, die auf dem Ewaldibach ihrem Ziel entgegeneilten.

Von Rainer Nix

„Wann kommen sie denn endlich?“ Diese Frage mussten sich am Himmelfahrtstag viele Eltern von ihren Kindern anhören. Gemeint waren die gelben Quietscheenten, die auf dem Ewaldibach ihrem Ziel entgegeneilten. Angesagt war das mittlerweile neunte „Entenrennen“ des Fördervereins der Werner-Rolevinck-Schule. Hunderte Laerer säumten die Strecke des Ewaldibachs von Höhe der Matthäuskirche bis zum Endpunkt, der „alten Furt“.

Die gelben Kunststofftierchen benötigten rund 35 Minuten, bis die Gewinnerente „Nummer 5“ schließlich aus dem Wasser gefischt wurde. Gerda Marie Große Bockhorn war glücklich, denn die Zweitklässlerin schickte das siegreiche Tier auf die Reise. Jetzt freut sie sich über einen Gutschein der Ticket-Agentur „Eventim“ über 200 Euro. Damit kann sich die Familie ein Event ihrer Wahl aussuchen, zur Auswahl stehen Sportveranstaltungen, Konzerte, Zaubershows und mehr.

Fotostrecke: Entenrennen Laer

Die alte Furt war umringt von Kindern und Eltern, als die ersten „Rennschwimmer“ in Sicht kamen. Als es so richtig spannend wurde, waren die lauten Anfeuerungsrufe „Enten, Enten….“ zu hören, denn auch die weniger schnellen Tierchen bescherten ihren Paten einen Sachpreis. Darunter waren Gutscheine lokaler Gastronomen, für’s Kino oder für den Zoo. Trostpreise wurden ebenso vergeben wie ein Sonderpreis für das Schlusslicht des Rennens.

Für jeweils zwei Euro adoptierten die Teilnehmer eine Ente. 750 Exemplare kämpften um den ersten Platz. „Diesmal waren wir besonders schnell ausverkauft“, sagte die Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Verena Zimmer. Es dauerte nur eine Woche. Dann gab es nur noch die Chance, beim Vorprogramm am Donnerstag das Glücksrad zu drehen, um noch eine der letzten Enten zu ergattern.

„Die Baustellen entlang des Ewaldibachs machten die Durchführung diesmal ein wenig schwieriger als sonst“, so Zimmer. Erst am Abend vorher wurden die letzten Lücken auf dem Bürgersteig zugepflastert. Doch das Timing passte. Auch die Witterungsverhältnisse ließen zunächst Skepsis aufkommen, doch es blieb trocken und es war ein tolles „Rennwetter“.

Publikumsmagnet war aber nicht nur das Entenrennen, auch die Himmelfahrtskirmes wurde wieder zum beliebten Treffpunkt für Jung und Alt. Durch die Innenstadt zog der verführerische Duft gebrannter Mandeln und vieler anderer Leckereien. Die Attraktionen waren dicht umlagert. Eine Fahrt auf dem „Crazy Dancer“ machte offenbar süchtig. Wieder und wieder musste das an ein riesiges rotierendes Sofa erinnernde Fahrgeschäft starten. Auch der Evergreen „Musik Express“ mit Nebelmaschine bot eine rasante Fahr nach der anderen an. Großen Spaß gab es ebenso an der „Schießbude“ und beim „Dosenwerfen“, das besonders für die Kinder eine Herausforderung war.

Bürgermeister Peter Maier war „inkognito“ auf der Kirmes unterwegs. „Es freut mich, dass sie in Laer noch immer im Ortskern stattfindet“, betont er. In seinem fränkischen Heimatort hatte man den Rummelplatz aus der Innenstadt verbannt, später erkannt, dass er dort genau richtig aufgehoben war und die Verlagerung wieder rückgängig gemacht.



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