Do., 14.06.2018

Traurige Nachricht Schwanenvater Laerry ist verendet

Schwanenvater Laerry ist Dienstagabend verendet.

Schwanenvater Laerry ist Dienstagabend verendet. Foto: Rainer Nix

Laer - 

Die Geschichte über die Schwanen-Familie am Rathausteich nimmt kein glückliches Ende. So ist Tiervater Laerry in der Nacht zu Mittwoch verendet. Das bestätigte Annegret Schnieder, die sich mit ihrem Lebensgefährten Bernhard Potthoff, um die Gänsevögel kümmert, im Gespräch mit dieser Zeitung. Sie vermutet, dass das Tier zu viel verschimmeltes Brot gefressen hat.

Von Sabine Niestert

Die Geschichte über die Schwanen-Familie am Rathausteich nimmt kein glückliches Ende. So ist Tiervater Laerry in der Nacht zu Mittwoch verendet. Das bestätigte gestern im Gespräch mit dieser Zeitung Annegret Schnieder, die sich mit ihrem Lebensgefährten Bernhard Potthoff, um die Gänsevögel kümmert.

Die Tierfreundin hat den verendeten Schwan zum chemischen Veterinäramt nach Münster gebracht, das die Todesursache ermitteln wird. Schnieder vermutet, dass Laerry zu viel verschimmeltes Brot gefressen hat, das eine Frau in das Gewässer geschmissen haben soll. Doch, ob das stimmt, müssen die Untersuchungen zeigen.

Annegret Schnieder war schon einen Tag zuvor das merkwürdige Verhalten des Schwanenvaters aufgefallen. „Er war apartisch, hat nur noch Wasser getrunken und nichts mehr gegessen“, erzählt sie.

Glücklich ist die Tierpatin darüber, dass die Feuerwehr einen der beiden jungen Schwäne, der sich im Zaun verfangen hatte, befreien konnte. Ein aufmerksamer Anwohner hatte die Helfer alarmiert, die den Nachwuchs retteten. Mühsam hat sie das Tier wieder aufgepäppelt. Zum Glück habe es die Schwanenmutter danach wieder angenommen, zeigte sich Schnieder erleichtert. Dankbar ist sie auch den Mitarbeitern des Bauhofes, die den verendeten Laerry aus dem Wasser gezogen haben.



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