Fr., 29.06.2018

Positive Bilanz Fusion hat sich gerechnet

Die Väter der Genossenschaftsidee, Friedrich Wilhelm Raiffeisen (gespielt von Andreas Ebbert-Scholl, l.) und Hermann Schulze-Delitsch (dargestellt von Urban Luig), waren kommentierende Ehrengäste der Vertreterversammlung der Volksbank Ochtrup-Laer.

Die Väter der Genossenschaftsidee, Friedrich Wilhelm Raiffeisen (gespielt von Andreas Ebbert-Scholl, l.) und Hermann Schulze-Delitsch (dargestellt von Urban Luig), waren kommentierende Ehrengäste der Vertreterversammlung der Volksbank Ochtrup-Laer. Foto: Martin Fahlbusch

Ochtrup/Laer/Wettringen - 

Die frisch fusionierte Volksbank Ochtrup-Laer hat ordentlich Fahrt aufgenommen“, freute sich Vorstandsmitglied Peter Gaux bei der Vertreterversammlung des Geldinstituts in der Bürgerhalle Wettringen am Mittwochabend. Zu der fanden sich auch die Gründungsväter ein.

Von Martin Fahlbusch

„Die frisch fusionierte Volksbank Ochtrup-Laer hat ordentlich Fahrt aufgenommen“, freute sich Vorstandsmitglied Peter Gaux bei der Vertreterversammlung des Geldinstituts in der Bürgerhalle Wettringen. Die Initiative von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulte-Delitzsch, die die Grundlagen der genossenschaftlichen Idee personalisierten, seien für die Volksbank auch heute noch absolut aktuell. „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“, war der Grundgedanke Raiffeisens vor nunmehr 200 Jahren. Zu ihrem 200. Geburtstag waren die Gründer von einst doch tatsächlich in der Bürgerhalle zu Besuch – dargestellt von den singenden Schauspielern Andreas Ebbert-Scholl und Urban Liug.

Peter Gaux dankte vor allem den 128 Mitarbeitern, die mit großen Engagement die Fusion bewältigt hätten. Zufriedenstellend – das war der Begriff, den Bankvorstand Burkhard Kajüter als Überschrift über die Erläuterung der wichtigsten Geschäftszahlen des Jahres 2017 stellte. „Die Bilanzsumme erhöhte sich im ablaufenden Geschäftsjahr um 1,1 Prozent auf 615 Millionen Euro. Gar um 6,8 Prozent konnte das Kundengesamtvolumen, also die Summe aller Kredite, auf jetzt 1,2 Milliarden Euro gesteigert werden“, verwies Kajüter auf einige Hauptaspekte des Geschäftsberichts. Noch zwei interessante Zahlen: Die Kundenforderungen stiegen um 3,9 Prozent auf 439 Millionen Euro. Und trotz anhaltender Niedrigzinsen lassen sich 410 Millionen Euro als Kundeneinlagen verzeichnen, was eine Steigerung um 5,5 Prozent bedeutet. Berücksichtige man den Gewinnvortrag von 600 000 Euro, ergebe sich ein Bilanzgewinn von knapp zwei Millionen Euro, betonte Kajüter.

Auf einstimmigen Beschluss der Vertreterversammlung fließen wie im Vorjahr fünf Prozent Dividende auf die Konten der Mitglieder – und das sind mit 288 Neuzugängen mittlerweile 15 801 Anteilseigner. Der Rest des Überschusses stärkt das Eigenkapital und die Rücklagen.

104 stimmberechtigte Mitglieder hatte Aufsichtsratsvorsitzender Josef Fislage neben zahlreichen Gästen zur Vertreterversammlung begrüßt. Bemerkenswert auch die Tatsache, dass der Vorstand und der Aufsichtsrat ebenso einstimmig entlastet wurden wie Marianne Scho, Andreas Koers und Uwe Schmitz-Klüner erneut als Aufsichtsratsmitglieder wiedergewählt wurden



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5860828?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686834%2F