Mi., 11.07.2018

Kleine Künstler Laerer Gruselgeschichten illustriert

Drei Tage lang beschäftigten sich diese Mädchen und Jungen der Gesamtschule Münster Mitte mit Schauergeschichten aus Laer.

Drei Tage lang beschäftigten sich diese Mädchen und Jungen der Gesamtschule Münster Mitte mit Schauergeschichten aus Laer.

Laer - 

15 Mädchen und Jungen der Gesamtschule Münster Mitte verlebten ihr Projekttage in Laer. So trafen sie sich im Haus Rollier, um Laerer Gruselgeschichten zu illustrieren. Erst zeichneten sie mit Bleistift die Skizze, dann mit Kohle und Fineliner das Endprodukt. Immer wieder fotografierten die Jugendlichen einzelne Gebäudeteile oder liefen noch einmal die Wege am Teich ab, um die Perspektive richtig hinzubekommen.

Die Illustration von Schauergeschichten und dann noch möglichst abstrakt, lautete eine Herausforderung, der sich 15 kunstinteressierte Schüler für drei Tage stellen wollten. „Eine tolle Zahl“, resümierte Kunstpädagogin Melani Fedder, als sie mit großer Vorfreude und Neugier auf die Gruselstorriers vor dem Haus Rollier stand.

Mit so großem Interesse hatte sie gar nicht gerechnet, schließlich ging es doch nur um einen kleinen Ort im Münsterland, dachte sie, erkannte dann aber schnell, dass Laer es in sich hat. Ihre Kollegin, die gebürtige Laererin Marita Veltrup, hat sich mit ihrer Freundin Angelika Weide, ebenfalls gebürtige Laererin, der Heimatkunde verschrieben. Als sie in jüngster Vergangenheit zur Forschungsarbeiten im Haus Rollier tätig waren, wuchs bei beiden die Idee, die bestehenden Gruselgeschichten von und um Laer doch einmal illustrieren zu lassen. Dazu boten sich jetzt die Projekttage der Gesamtschule Münster Mitte an.

Hoch konzentriert lauschten die Schüler einen ganzen Vormittag am Kamin vor Ort der Spukgeschichte von den Söldnern, die in einer doppelten Wand im Haus Rollier begraben liegen oder dem Käsken, das in der Geisterstunde über Wellingsteich schwimmt und starke Bauern in Angst und Schrecken versetzt. Danach musste gezeichnet werden. Erst mit Bleistift die Skizze, dann mit Kohle und Fineliner das Endprodukt.

Immer wieder fotografierten die Jugendlichen einzelne Gebäudeteile oder liefen noch einmal die Wege am Teich ab, um die Perspektive richtig hinzubekommen. „Das Ergebnis wird in der Schule ausgestellt und könnte Teil einer Buchillustration werden“, fasst Angelika Weide zusammen, die akribisch alte Sagen aus dem Münsterland sammelt und verschriftlicht, sollten sie nur mündlich tradiert sein.



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