Fr., 03.08.2018

Bürgerbrief Kampf um Zuständigkeiten

In einem Bürgerbrief hat Laers Bürgermeister Peter Maier erklärt, warum er den Ratsbeschluss auf Änderung der Zuständigkeitsordnung beanstandet hat.

In einem Bürgerbrief hat Laers Bürgermeister Peter Maier erklärt, warum er den Ratsbeschluss auf Änderung der Zuständigkeitsordnung beanstandet hat.

Laer - 

In einem Bürgerbrief erklärt Laers Bürgermeister, warum er den Ratsbeschluss vom 4. Juli 2018 auf Änderung der Zuständigkeitsordnung beanstandet hat. Für ihn sei die Intention des Begehrens politisch offensichtlich, meint Peter Maier, dass seine Position als Bürgermeister in der Öffentlichkeit geschwächt werden soll. „Dieser Ratsbeschluss bringt für die Gemeinde Laer nur Wettbewerbsnachteile“, schreibt er.

Von Sabine Niestert

In seinem neuesten Bürgerbrief, der Nummer sechs, hat Laers Bürgermeister Peter Maier jetzt öffentlich erklärt, warum er den Ratsbeschluss vom 4. Juli auf Änderung der Zuständigkeitsordnung beanstandet hat (wir berichteten).

„Vorhaben zum Wohle unserer Bürger sollen verzögert werden, damit die Position des Bürgermeisters in der Öffentlichkeit geschwächt wird“, schreibt der Bürgermeister, der die Intention des Antrages als politisch offensichtlich bezeichnet.

Er habe den Ratsbeschluss beanstandet, um Schaden von der Gemeinde abzuwenden. So wolle er verhindern, dass diese durch „Projektverzögerungen und Kostensteigerungen“ nicht mehr wettbewerbsfähig sei, begründet Maier seinen Schritt.

Durch die Auswahl „kompetenter und günstiger freier Mitarbeiter“ hätten wichtige Projekte beschleunigt werden können“, führt Maier unter dem Punkt „Sachlich“ weiter aus. Zusätzlich habe die Gemeinde viel Geld gespart. „In der Verwaltung werden täglich Entscheidungen von sehr gut ausgebildeten Fachleuten zu Ihrem Vorteil getroffen“, schreibt der Bürgermeister.

Als Beispiele für „guten und kostengünstige Vorhaben“ führt er unter sieben Punkten das Spielplatzkonzept, das Klimaschutzkonzept, den Friedhofsplan, rechtliche Kurzgutachten, fachliche Kurzgutachten, die Windkraftplanung und das Gesundheitsgutachten für die Wunderlandgruppe auf.

„Dieser Ratsbeschluss bringt für die Gemeinde nur Wettbewerbsnachteile. Den Schaden tragen alle Bürger und Bürgerinnen in Laer und Holthausen“, lautet das abschließende Fazit des Bürgermeisters.

 



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