Fr., 03.08.2018

Besuch von der Feuerwehr „Ich werde später Feuerwehrmann“

Zum krönenden Abschluss der dreiwöchigen Ferienganztagsbetreuung der Werner-Rolevinck-Grundschule gibt es für die Teilnehmer einen Besuch von der Freiwilligen Feuerwehr Laer.

Zum krönenden Abschluss der dreiwöchigen Ferienganztagsbetreuung der Werner-Rolevinck-Grundschule gibt es für die Teilnehmer einen Besuch von der Freiwilligen Feuerwehr Laer.

Laer - 

Die regelmäßigen Besuche der Freiwilligen Feuerwehr Laer in den örtlichen Kindergärten zur Brandschutzerziehung tragen Früchte. Die Mädchen und Jungen, die an der Ganztagsferienbetreuung der Werner-Rolevinck-Schule teilnehmen, kennen sich jedenfalls sehr gut aus. Die Kleinen wissen, dass sie, wenn es brennt, die 112 wählen müssen. Dass die Helfer noch zahlreiche andere Aufgaben meistern müssen, erfährt der Nachwuchs durch Gemeindebrandinspektor Stephan Rikels.

Von Sabine Niestert

Die regelmäßigen Besuche der Freiwilligen Feuerwehr in den örtlichen Kindergärten zeigen Wirkung. So wissen die Mädchen und Jungen dank der Brandschutzerziehung sehr gut Bescheid, was zu tun ist, wenn, es brennt. „Die 112 anrufen“, antworten die Sechs- bis Zehnjährigen flugs auf die entsprechende Frage von Gemeindebrandinspektor Stephan Rikels. Der Feuerwehrchef ist am Freitagmorgen in die Werner-Rolevinck-Schule gekommen. Dort besucht er die Teilnehmer der Ganztagsferienbetreuung, die nach drei Wochen ihren Abschluss findet.

Für den Nachwuchs ist es die Krönung eines vielfältigen Programms, das sportliche, spielerische und kreative Angebote für ihn bereithielt. Nicht zu vergessen die gemeinsamen Ausflüge, die unvergessen bleiben werden. Das gilt natürlich auch für den Besuch der Feuerwehr, die mit zwei Fahrzeugen gekommen ist. Doch bevor diese erkundet werden dürfen, gibt es erst einmal ein wenig Theorie. Dabei erfahren die Erst- bis Viertklässler, dass die Laerer Feuerwache meistens nicht besetzt ist, da die Brandschützer ihren Job nicht haupt-, sondern ehrenamtlich machen. Bei der Berufsfeuerwehr in Münster sei das beispielsweise anders, so der Besucher. „Tagsüber müssen wir arbeiten“, erklärt der Feuerwehrchef, dass das Kommando über die Leitstelle des Kreises Steinfurt über seine Einsätze informiert wird. Per Pieper erfahren dann auch die übrigen Kameraden, dass sie ausrücken müssen.

Ist es dringend, schalten die Helfer das Blaulicht und die Sirene ein. Deren Lautstärke gefällt nicht jedem. So zucken einige der Mädchen trotz Vorwarnung merklich zusammen, als der ohrenbetäubende Alarm losgeht. Andere hingegen finden den „richtig toll“ und wollen mehr davon. „Ich werde später Feuerwehrmann“, erklärt einer der kleineren Jungen, dem besonders die zahlreichen Gerätschaften, die sich auf dem Einsatzwagen befinden, gefallen. „Die könnt ihr alle am Tag der offenen Tür noch einmal sehen“, lädt der Gemeindebrandinspektor den Nachwuchs zum 125-jährigen Bestehen ein, das die Freiwillige Feuerwehr Laer bald feiern kann.

Nach der Theorie und Gerätekunde geht ab auf den Sportplatz. Für den dortigen vertrockneten Rasen gibt es auf Wunsch des TuS Laer 08 eine rettende Wässerung und für die Kinder eine willkommene Dusche. Bevor diese für die ersehnte Erfrischung sorgt, haben die Kleinen selbst geholfen, die Schläuche auf dem Gelände auszurollen. Dann heißt es „Wasser marsch“ und für den Nachwuchs gibt es kein Halten mehr. . .

„Wir machen jetzt Betriebsferien“, kündigt Elisabeth Weitershagen an. Die Geschäftsführerin der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen zeigt sich zufrieden mit dem Ablauf der Ganztagsferienbetreuung der Grundschule. Diese sei in den ersten beiden Wochen von 35 und in der dritten Woche von 22 Teilnehmern genutzt worden. Betreut wurden die Kinder von Mareen Waterkamp, Johannes Höner, Raphael Börger, Maria Tschuschke und Viktoria Loos.



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