Mi., 29.08.2018

Gute Bilanz Sport mit viel Spaß garniert

Spielerische Auflockerungsübungen ergänzten das Trainingsprogramm.

Spielerische Auflockerungsübungen ergänzten das Trainingsprogramm. Foto: Nix

Laer - 

Sehr viel Anklang fand ein Erlebnis- und ein Leistungscamp, dass der TuS Laer 08 in Zusammenarbeit mit der Fußballschule Wiesenhof im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms anbot. Daran beteiligten sich immerhin 90 Kinder, die viel Spaß am gemeinsamen Sport hatten. Zum Abschluss gab es ein „Changing-Stations-Turnier mit Eltern“.

Von Rainer Nix

War es im vergangenen Jahr noch das „Dortmund-Camp“, in dem die Fußballschule des BVB dem Nachwuchs einen Weg zum erfolgreichen Kicken wies, standen jetzt in Laer erstmals im Rahmen des Ferienprogramms ein Erlebnis- und ein Leistungscamp auf dem Programm.

Das Orga-Team des TuS Laer 08 sorgte auf dem Gelände an der Sportallee für die nötigen Rahmenbedingungen. Bernd Voss, Leiter der Fußballschule Wiesenhof, hatte das sportliche und pädagogische Know-how im Gepäck. Er lebt diesen Job und engagiert sich gerne.

„Am Dortmund-Camp nahmen zum Schluss nur noch 35 Kinder aus Laer teil“, erinnert sich Markus Thüning vom Orga-Team. Das neue Angebot wurde mit 90 Teilnehmern gleich ein voller Erfolg. Allein 70 davon waren Kinder und Jugendliche des Ewaldidorfes.

Am Erlebniscamp beteiligten sich 45 Kinder bis zu zehn Jahren. „Ich will sie vor allem für den Sport begeistern,“ betonte Voss. Acht Trainer zeigten den jungen Sportlern Grundlagen und Technik des Fußballspiels. „Wir stärken sie individuell, sie sollen Teamgeist spüren“, so der Experte. Befassen sich die Kinder am PC mit einem Computerspiel, so können sie den Rechner runterfahren und alles ist vorbei. So einfach ist es in der Realität nicht. Da gilt es, Teamplayer zu sein und gemeinsam mit der Mannschaft ein Fußballmatch zu gewinnen.

Zweimal täglich war „Obstpause angesagt“, zwischendurch gab es für alle spielerische Auflockerungsübungen. Parallel kickten die Älteren bis zu 15 Jahren im Leistungs­camp. „Am ersten Tag unterzogen sie sich einem Test, bei dem die individuellen Fähigkeiten erkannt wurden. Danach erfolgte die Gruppeneinteilung. Im Training ging es unter anderem darum, die taktischen Stärken der jungen Fußballer auszubilden und zu fördern. An den Werktagen spielten die Teilnehmer bis 18 Uhr. Neben den Trainingseinheiten gab es an jedem Nachmittag ein kleines Turnier.

Abschlussveranstaltung am Sonntag war ein „Changing-Stations-Turnier mit Eltern“. „Schön war auch, dass viele Mütter und Väter jeweils bis 18 Uhr noch Gelegenheit hatten, hierher zu kommen“, hob Jugendobmann Thüning hervor. Zeitweise wurde es fast so etwas wie ein „Familien-Camp“. Am Sonntag erwartete der TuS inklusive Familienangehörige bis zu 300 Besucher.



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