„Südkreisrunde“ in Laer
Bürgermeister fasziniert von innovativer Technik

Laer -

Die Bürgermeister der Südkreisrunde trafen sich im Dentallabor von Ernst Bornemann. Die Runde war wegen der Haushaltsverhandlungen deutlich reduziert. Doch jene, die dabei waren, zeigten sich fasziniert von der innovativen Technik des Unternehmens.

Mittwoch, 10.10.2018, 17:00 Uhr
Zur Besichtigung begrüßte Ernst Bornemann im Beisein von Burchard Kracht und Jan Bornemann die Bürgermeister Peter Maier, Berthold Bültgerds, Kai Hutzenlaub und Gregor Krabbe (v.l.).
Zur Besichtigung begrüßte Ernst Bornemann im Beisein von Burchard Kracht und Jan Bornemann die Bürgermeister Peter Maier, Berthold Bültgerds, Kai Hutzenlaub und Gregor Krabbe (v.l.). Foto: Rainer Nix

Ernst Bornemann, Chef des gleichnamigen Dentallabors in Laer, begrüßte die jüngste „Südkreisrunde“ der Bürgermeister in seinen Räumen. Nach der Besichtigung des Unternehmens stand eine Dienstbesprechung auf dem Programm, an der auf Grund von Haushaltsverhandlungen in den Städten und Gemeinden nicht sämtliche Bürgermeister teilnehmen konnten. Gastgeber Peter Maier war vor Ort, mit ihm seine Amtskollegen Kai Hutzenlaub aus Ochtrup, Gregor Krabbe aus Metelen und Berthold Bültgerds aus Wettringen.

Als Bornemann dem Ochtruper Bürgermeister die Hand schüttelte, erinnerte er sich gleich daran, dass er sich im Jahr 1990 in der Töpferstadt selbstständig machte. 1997 baute er in seinem Heimatort Laer an der Straße „Zum Hagenbach“ ein neues Zahnlabor, in dem heute 22 Mitarbeiter tätig sind. Abgedeckt wird die komplette Bandbreite von der Kieferregulierung bis hin zur Total-Zahnprothese. Die Kundschaft erstreckt sich vom Münsterland bis hin nach Berlin.

Die Bürgermeister waren beeindruckt von der technischen Ausstattung des Labors. Moderne Elektronik hat bereits lange schon auch in diese Branche Einzug gehalten. Prunkstück ist eine Multi-X-Dentalfräse, in deren Anschaffung vor einem Jahr eine beträchtliche Summe investiert wurde. An Präzision ist das Gerät kaum zu überbieten. Nach am Computer erstellten Datensätzen fräst es Zahnersatz aus Materialien wie Zirkon, Metall oder Kunststoff. „Die Fräse ist heute aus unserem Laboralltag kaum mehr wegzudenken“, so der Chef des Hauses.

Auch der „Interoralscanner“ faszinierte durch seine Möglichkeiten. Abdrucklöffel und Abdruckmasse, die den Patienten oft nicht so angenehm erschienen, sind jetzt überflüssig geworden. Stattdessen wird im Mund eine digitaler Interoralscan zur Gebissabformung vorgenommen, womit sich Zahnersatz sehr genau planen lässt.

„Ich bin Mittelstandsfan“, kommentierte Laers Bürgermeister Maier, „wie wir erleben durften, ist dies ein innovativer Betrieb mit kompetenter Geschäftsführung“. Von den Mittelständlern in Laer und der Region käme „viel zurück“, sagte er, so träten sie auch schon mal gern als Sponsoren auf.

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