Offenes Atelier
Willkommen bei den Schwahns

Laer -

Künstler Rüdiger Schwahn und seine Frau Heike Maria laden am letzten Oktober-Wochenende (27./28. Oktober) zum „Tag der offenen Tür“ in ihre Räumlichkeiten am Kolpingweg 16 (gegenüber der Grundschule) ein. Dort, wo das Ehepaar lebt, arbeitet der Maler, Zeichner und Objektkünstler auch. An beiden Tagen steht sein Atelier jeweils von 11 bis 18 Uhr unter dem Motto „KunstEssenTrinkenGesprächeLedaspricht“ für Besucher offen.

Donnerstag, 18.10.2018, 18:00 Uhr
Rüdiger Schwahn ist nicht nur Maler und Zeichner, sondern auch Objektkünstler. Der Wahl-Laerer bietet in seinem Atelier auch Kunstkurse, Workshops und Einzelunterricht an.
Rüdiger Schwahn ist nicht nur Maler und Zeichner, sondern auch Objektkünstler. Der Wahl-Laerer bietet in seinem Atelier auch Kunstkurse, Workshops und Einzelunterricht an.

Der Erfolg der Premiere hat sie beflügelt. „Ich habe irgendwann aufgehört, zu zählen“, erinnert sich Heike Maria Schwahn an das letzte Wochenende im Oktober 2017. Da hatten sie und ihr Mann Rüdiger zum „Tag der offenen Tür“ ins Atelier des Künstlers an den Kolpingweg 16 (gegenüber der Grundschule) eingeladen. Dort tummelten sich am Sonntag zeitweise an die 100 Besucher. Sie wollten sich die Gelegenheit nicht entgegen lassen, einen Blick in die Kunstwerkstatt zu werfen und mit den Gastgebern ins Gespräch zukommen.

Die Arbeitsstätte des Malers, Zeichners und Objektkünstlers, die zugleich auch das Zuhause des 2015 nach Laer gezogenen Ehepaares ist, steht am nahenden letzten Oktober-Wochenende wieder allen Interessierten offen. So laden die Schwahns erneut ins Atelier „Schwahn­Art“ ein. Dieses ist am 27. und 28. Oktober (Samstag/Sonntag) jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Unter dem Motto „KunstEssenTrinkenGesprächeLedaspricht“ versprechen die Eheleute ihren Gästen ein anregendes Programm. „Die Leda ist neu“, erklärt Heike Maria Schwahn, die ankündigt, Worte aus der Mythologie passend zum Kontext der Kunstwerke zu wählen. Mehr will sie an dieser Stelle nicht verraten, auch ihrem Mann nicht. Der ist gespannt, was seine Frau, die als Systemische Familien- und Paartherapeutin arbeitet, sich ausgedacht hat. Die lächelt nur verschmitzt und bezeichnet sich als „schmückendes Beiwerk“, das aber nur für den Schwahn arbeite.

„Bei uns fließen der Arbeits- und Lebensraum ineinander“, erklärt der ehemalige Schornsteinfeger und Zeitsoldat, der auch schon mal als Türsteher gearbeitet hat. So sind seine vielfältigen, teils großformatigen Werke im gesamten Haus verteilt, das über zahlreiche Zimmer verfügt. „Wenn das Wetter mitspielt, beziehen wir auch den Garten mit ein“, kündigt der gebürtige Fürstenauer an, der bereits überlegt, wie er seine Skulpturen, die aus gesammelten Fundsachen bestehen, am besten dort platzieren kann.

So verwunschen wie der Garten wirken auch die einzelnen urgemütlichen Räume, die die Wahl-Laerer mit viel Liebe zum Detail individuell gestaltet haben. Zwischen den hellen oftmals antiken Möbeln befinden sich die Exponate des Künstlers. Sie können auch käuflich erworben werden.

Noch ganz begeistert ist der 67-Jährige von seiner Ausstellung in der Tanzschule Michael in Burgsteinfurt. Die dortige Atmosphäre hat ihm besonders gut gefallen. So wirkt der Tanzraum wie ein Loft, in dem gerade die großformatigen Werke gut zur Geltung kommen. Weniger günstig seien der Termin in den Sommerferien und das heiße Wetter gewesen, meint der Künstler, der für Oktober 2019 eine zweite Präsentation dort plant. Die soll dann allerdings im Oktober stattfinden. Auch in Fürstenau ist eine Ausstellung geplant.

 

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