Stimmungsvoll
Stehender Applaus in der überfüllten Pfarrkirche

Laer -

Einen wahren Musikgenuss boten die Akteure des Adventskonzertes den Besuchern in der Bartholomäuskirche am Sonntagabend. Dort präsentierten das Jugendorchester unter der Leitung von Sarah Niehaus und Anna-Maria Oskamp und das Blasorchester unter der Regie von Björn Schlüter, was sie drauf haben. Die Besucher der überfüllten Kirche waren jedenfalls begeistert, was die stehenden Ovationen bewiesen.

Montag, 17.12.2018, 17:35 Uhr aktualisiert: 18.12.2018, 16:30 Uhr
Die Musiker beeindruckten ihr Publikum in der besonders illuminierten Bartholomäuskirche mit ihren traditionellen Adventskonzert.
Die Musiker beeindruckten ihr Publikum in der besonders illuminierten Bartholomäuskirche mit ihren traditionellen Adventskonzert. Foto: Annegret Rose

Ein richtig großes Blaskonzert gehört nicht nur zum Schützenfest im Ewaldi­dorf, sondern auch zu Weihnachten. Und das Laerer Blasorchester ist ein sehr beeindruckendes. Einmal, weil die Qualität überzeugend ist und zum anderen, weil die Zuhörer am Sonntagnachmittag in der Bartholomäuskirche eine Gemeinschaft von Menschen erlebten, die ihre musikalischen Ziele erreichten. Die Kirche war überfüllt, der Applaus erfolgte meist stehend, so groß war der Zuspruch beim Publikum.

Zuerst spielte das Jugendorchester unter der Leitung von Sarah Niehaus und Anna-Maria Oskamp. Bei „Alle Jahre wieder“ sangen alle mit. So adventlich eingestimmt ging es mit „Rudolph The Red Nosed Reindeer“ unter dem Arrangement von Paul Lavender weiter. „Wir wollen auf die Welt aufpassen, damit nachfolgende Generationen dort leben können“, hieß es in der Ansage vom „Earth Song“ nach Ron Segbregts.

Dann wurden die Zuhörer aufgefordert: „Lehnen Sie sich zurück und fühlen Sie sich, als ob es schneit.“ Das war einfach, denn es hatte gerade geschneit und das sehnsuchtsvolle „Let it snow“ aus dem Jahr 1945 von Johnnie Vinson passte.

Dass die Jugendarbeit, für die geworben wurde, ernst genommen wird, braucht nicht betont werden, denn davon konnten sich die Zuhörer selbst überzeugen.

Dann folgte der Auftritt des Hauptorchesters. Unter der Leitung von Björn Schlüter spielten die Musiker „Wir sagen Euch an den lieben Advent“.

Mit einem starken Solo am Flügelhorn stellte sich Sonja Treus dem begeisterten Publikum vor. Wunderschöne Filmmusik von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ folgte.

Mit einer Lesung der Geschichte vom kleinen Drummer Boy, die dann unter Beteiligung von Kindern aus dem Jugendorchester getrommelt wurde, entwickelte sich das große Event weiter.

„Nun freut Euch Ihr Christen“ animierte wieder zum Mitsingen.

Ausgezeichnet, mit Glocken und Zimbeln sowie einem dramatischen Aufbau setzten die Akteure die „Hindenburg“ nach Michael Geisler in Szene. Dass eine Katastrophe, nämlich der Absturz des Zeppelins 1937 in Amerika nach 6000 Kilometern, einen heute noch erschaudern lassen kann, ist ungewöhnlich.

Mit „When you believe“ nach Frank Bernaerts endete dieses glänzende Weihnachtskonzert.

Für alle, die an diesem Abend süchtig nach Blasmusik geworden sind, noch eine wichtige Information. Am Heiligen Abend werden die Musiker vor der Kirche auftreten.

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