Vollsperrung nach Kollision
Zwei Schwerverletzte bei Unfall zwischen Altenberge und Laer

Altenberge -

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L579 zwischen Altenberge und Laer sind am Samstagnachmittag drei Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Sie mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Die Straße war komplett gesperrt.

Samstag, 22.12.2018, 15:00 Uhr aktualisiert: 22.12.2018, 17:24 Uhr
Vollsperrung nach Kollision: Zwei Schwerverletzte bei Unfall zwischen Altenberge und Laer
Foto: Jens Keblat

Wie es zu dem Unfall in der langgezogenen Kurve auf der Laerstraße im Bereich Westenfeld kam, ist derzeit noch völlig unklar. Was bis jetzt feststeht: Um 14.06 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte alarmiert, nachdem es zum fast frontalen Zusammenstoß eines Ford Transit Pritschenwagens und eines BMW 5er Touring gekommen war und ein drittes Fahrzeug, ein VW Golf Variant, in die Unfallstelle gefahren war und Trümmerteile überfahren hatte.

Binnen weniger Minuten nach der ersten Alarmierung wurden sukzessive immer mehr Einsatzkräfte zur Unfallstelle entsandt. Rund 40 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Altenberge, Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes sowie zahlreiche Rettungskräfte aus dem Kreis Steinfurt und von der Berufsfeuerwehr Münster sowie ein Rettungshubschrauber kamen den insgesamt drei Verletzten zur Hilfe.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes zwischen dem Ford und dem BMW waren beide Fahrer eingeklemmt. Der Fahrer des BMW musste nach Angaben von Wehrführer und Einsatzleiter Guido Roters besonders schonend aus seinem stark deformierten Wagen befreit werden. Dafür nahmen die Wehrleute mit schwerem technischen Rettungsgerät unter anderem das Dach des Wagens ab, entfernten mehrere Säulen der Karosserie.

Komplex gestaltete sich auch die Rettung des Kleintransporter-Fahrers. Auch hier habe man schweres Gerät einsetzen müssen, so Roters weiter. Dank ausreichender Ausstattung habe man an beiden Fahrzeugen gleichzeitig arbeiten und retten können.

Viel Farbe auf der Fahrbahn

Ein zusätzliches Problem an der Unfallstelle: Der Pritschenwagen war offenbar mit Farbe beladen, als es zu dem Unfall kam. Diese wurde ebenso wie die beiden Fahrzeuge selbst derart umhergeschleudert, dass größere Teile der Fahrbahn nicht nur großflächig mit ausgelaufenen Betriebsstoffen, sondern auch mit Farbe kontaminiert waren. Letztere floss zudem auch in einen nahe gelegenen Bachlauf. Die Feuerwehr setzte Bindemittel ein und forderte auch den Bereitschaftsdienst der Unteren Wasserbehörde an. Eine Spezialfirma wurde zudem mit den aufwendigen Aufräumarbeiten beauftragt.

Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Zudem sucht die Polizei jetzt nach Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6275099?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686834%2F
Nachrichten-Ticker