Mo., 07.01.2019

Besondere Begleitung Miss Germany begleitet Sternsinger

Die Miss Germany von 2016, Lena Bröder (r.) war mit Marion und Tobi Frenker unterwegs. Über die prominente Beteiligung freute sich auch Pfarrer Andreas Ullrich (2.v.l.).

Die Miss Germany von 2016, Lena Bröder (r.) war mit Marion und Tobi Frenker unterwegs. Über die prominente Beteiligung freute sich auch Pfarrer Andreas Ullrich (2.v.l.).

Laer - 

Mit der Miss Germany von 2016, Lena Bröder, hatten die Heiligen Drei König in Laer die amtlich „schönste Sternsingerin Deutschlands“ dabei. Die junge Frau, die heute im Ewadidorf lebt, begleitete Marion und Tobi Frenker auf ihrem Gang durch die Gemeinde. In Holthausen und Laer kamen insgesamt 10 000 Euro zusammen. Darüber freute sich nicht nur Pfarrer Andreas Ullrich.

Von Heinrich Lindenbaum

Mit dem Lied „Stern über Bethlehem“ begann der Wortgottesdienst in der Barthololmäuskirche zur Aussendung der Sternsinger in Laer, die unter dem Slogan „Wir gehören zusammen“ unterwegs waren. „Ich finde, dieses Motto passt nicht nur gut zu Euch, liebe Sternsinger, sondern auch zu uns als Gemeinde“, erklärte Pastor Andreas Ullrich. Er sei stolz auf diese „großartige Aktion“. Seit 2016 seien noch nie so viele Menschen bereit gewesen, mitzumachen.

„Es sind über 80, alle 32 Bezirke konnten besetzt werden, zählte der Seelsorger auf. Sämtliche Gewänder, Sterne und Sammeldosen seien unterwegs und in Holthausen hätten sich die Organisatoren sogar noch Sachen ausleihen müssen. Zudem habe man in Laer die amtlich „schönste Sternsingerin Deutschlands“ dabei, freute sich der Geistliche über den Einsatz der Miss Germany von 2016, Lena Bröder. Diese war Marion und Tobi Frenker unterwegs. Die junge Frau hat sich bereits in den vergangenen Jahren bundesweit für die Sternsinger engagiert – unter anderem auf dem Katholikentag in Leipzig, wo sie Patin der Aktion war. „Lena Bröder ist Religionslehrerin in Selm und wohnt jetzt in Laer“, erklärte Pfarrer Ullrich, der wie alle Mitstreiter über diese prominente Unterstützung stolz war.

Auch die Landjugend und der Pfarreirat waren mit einer Gruppe dabei. Die Landfrauen traten sogar mit zwei Abordnungen an.

In der ehemaligen Altentagesstätte kümmerten sich Mitglieder der Oberrunde der Messdiener um die eintreffenden Könige und ihre Mitbringsel. Oben in der Küche brutschelten Wilhelmine Schwaning-Wessels und Maria Homann frische Pommes und ernteten neben dem obligatorischen „Dankeschön“ strahlende Kinderaugen.

„Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei,“ verabschiedeten sich die jungen Majestäten vom Pastor im Pfarrzentrum. „Ich glaube, wir können dann auch mit einer Gruppe antreten“, kündigten einige Mütter an, die Aktion in 2020 unterstützen zu wollen.

Im Familiengottesdienst mit der Rückkehr der Sternsinger am Sonntagmorgen bedankte sich Pastor Andreas Ullrich für die freundliche Aufnahme der kleinen und großen Könige an den Haustüren. „Das vorläufige Ergebnis der Sammlung in Laer liegt in Laer bei über 7000 Euro. Wir sind stolz auf diese Summe und danken allen, die dazu beigetragen haben, dass wir den behinderten Kindern in Peru eine solche Summe zur Verfügung stellen können“, so der Geistliche.

Beim Vorbereitungstreffen hatten die Teilnehmer in einem Film das Haus „Yancana Huasy“ in Lima kennengelernt, in dem Kinder mit Behinderungen und ihre Familien unterstützt werden. Dabei sahen die Mädchen und Jungen die achtjährige Angeles, die wegen einer Muskelschwäche auf den Rollstuhl angewiesen ist, sowie den Autisten Eddu und Romy, die das Down-Syndrom hat und für ihr Leben gerne tanzt.



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