Erfolgreiches Jahr
146 Mitglieder sind eine stolze Zahl

Laer -

146 Mitglieder zählt die Freiwillige Feuerwehr im Ewaldidorf zur Zeit. „Für einen kleinen Ort wie Laer ist das schon eine große Zahl“, freute sich Gemeindebrandinspektor Stephan Rikels während der Jahreshauptversammlung. In deren Verlauf konnten zahlreiche Ehrungen und Beförderungen erfolgen. Ein erfolgreiches Jahr liegt auch hinter der Jugendfeuerwehr.

Mittwoch, 06.03.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 06:56 Uhr
Nach der Ehrung und Beförderung zahlreicher Kameraden (v.l.): Stephan Rikels, Edgar Kösters, Daniel Borgmann, Bernhard Prümer, Daniel Giersch, Cedric Matzat, Lea Diekmeyer, Dieter Voss, Johannes Höner, Katja Hüwe, Marco Spatschil, Sven Wundrig, Maike Sroka, René Elfers, Thomas Wessels, Lara Deiters, Andreas Herz, Josef Elfers, Hanna Bußkamp, Conrad Gerdes, Peter Maier, Stefan Steinigeweg und Guido Roters.
Nach der Ehrung und Beförderung zahlreicher Kameraden (v.l.): Stephan Rikels, Edgar Kösters, Daniel Borgmann, Bernhard Prümer, Daniel Giersch, Cedric Matzat, Lea Diekmeyer, Dieter Voss, Johannes Höner, Katja Hüwe, Marco Spatschil, Sven Wundrig, Maike Sroka, René Elfers, Thomas Wessels, Lara Deiters, Andreas Herz, Josef Elfers, Hanna Bußkamp, Conrad Gerdes, Peter Maier, Stefan Steinigeweg und Guido Roters.

Bei Brandschützern in anderen Städten und Gemeinden ist es keineswegs mehr die Regel, doch in Laer hat die Freiwillige Feuerwehr noch keine Probleme neue Mitglieder zu gewinnen. „Ich hoffe, ihr wechselt später einmal in die aktive Einsatzabteilung“, so der Laerer Wehrleiter Stephan Rikels. Dabei begrüßte er während der Jahreshauptversammlung die Neuzugänge Jost Trappmann, Alexander Piorek, Rico Entrup und Elias Klager.

Der Nachwuchs ist gut aufgestellt, 2018 war auch für die Jugendfeuerwehr ein erfolgreiches Jahr. Zwei bisherige Mitglieder, Lara Deiters und Hanna Busskamp, wechselten in die aktive Einsatzabteilung, in der darüber hinaus Lea Diekmeyer und Maike Sroka begrüßt wurden. „Alle Abteilungen zusammengenommen haben wir zurzeit 146 Feuerwehrleute“, freute sich der Gemeindebrandinspektor. Für einen kleinen Ort wie Laer sei das schon eine große Zahl.

Viele Beförderungen und Ehrungen standen auf dem Programm. „Ich sehe alle in schönen neuen Uniformen“, freute sich Bürgermeister Peter Maier. 25 neue Tagesdienstuniformen sind bereits geliefert, der Rest folgt in Kürze. Maier lobte die „tolle Arbeit“ der Wehr und hob auch die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum in 2018 hervor. Der Bürgermeister formulierte seine Zukunftsvision: den Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses auf der Fläche Treus /Hinnemann. „Ab 2023 kann die Gemeinde voraussichtlich wieder investieren“, machte er Hoffnung.

Grußworte sprachen neben Maier auch Holthausens Ortsvorsteherin Margarete Müller, der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Steinigeweg und Guido Roters vom Verband der Feuerwehren. Der Spielmannszug der Feuerwehr Laer bereicherte die Versammlung musikalisch.

„Das Jahr 2018 hat uns mit insgesamt 58 Einsätzen etwas mehr gefordert als das langjährige Mittel“, so Schriftführer Guido Höner in seinem Jahresbericht. Das Orkantief „Friederike“ vom Januar 2018 ist in der Statistik als nur „ein“ Ereignis gewertet. Mit zwölf Alarmierungen fuhren die Kameraden am häufigsten Brandeinsätze. Mehrere Flächenbrände waren der Dürre in 2018 geschuldet.

Elfmal rückte die Feuerwehr zur Personenrettung aus, neunmal, um technische Hilfe zu leisten. „Unser Klassiker Ölspur forderte uns im Jahr 2018 sieben Mal“, bilanzierte Höner. Fünfmal lautete das Einsatzstichwort „Verkehrsunfall“. Es gab vier Alarme zur Tierrettung. Dabei wurde auch einem festgefrorenen Schwan geholfen. Und einmal verirrte sich nachts um 3 Uhr ein Igel in einen Kellerschacht.

Auch überörtlich lief es gut. Im Frühjahr gewannen die Laerer zum zweiten Mal in Folge die Feuerwehrrallye. Im Juni nahmen mehrere Gruppen erfolgreich am Leistungswettbewerb in Horstmar teil. Im September feierte die Wehr ihr 125-Jähriges, im Oktoberfestzelt in Holthausen wurde der Ehrennachmittag des Kreises mit 600 Teilnehmern ausgerichtet.

„Die Beschaffung unseres neuen Tanklöschfahrzeugs ist abgeschlossen“, berichtete der Schriftführer. Im Frühjahr 2019 soll es ausgeliefert werden. Eine Gruppe besonders geschulter Fahrer wird intensiv auf dem Fahrzeug trainieren. Zudem wird mit der Ausschreibung für ein weiteres geländegängiges Großfahrzeug begonnen.

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