Bedeutende Baudenkmäler
Das Münsterland hat besondere Reize

Laer-Holthausen -

Dass das Münsterland zahlreiche Reize hat, machte Oliver Muschiol aus Münster der Seniorengruppe aus Holthausen-Beerlage „Wir ab 60“ deutlich. Be seinem Besuch vor Ort stellte der Kenner mittelalterliche Kirchen und Adelssitze im Münsterland vor.

Montag, 15.04.2019, 15:30 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 15:40 Uhr
Maria Hinnemann dankte Referent Oliver Muschiol für seine Ausführungen.
Maria Hinnemann dankte Referent Oliver Muschiol für seine Ausführungen.

In seinem Bildervortrag brachte Oliver Muschiol aus Münster den Senioren aus Holthausen-Beerlage „Wir ab 60“ mittelalterliche Kirche und Adelssitze im Münsterland näher. Zunächst ging die Reise nach Legden zur romanischen Hallenkirche St. Brigida mit dem Wurzel-Jesse-Fenster und der kostbaren Verglasung. Es ist das älteste vollständig erhaltene Glasfenster Westfalens. Der Weg führte nur weniger Kilometer entfernt zum Haus Egelborg, einer Wasseranlage aus dem 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil.

Weitere Ziele waren das Haus Bödding in Altenberge mit dem um 1580 erbauten Torhaus und der Drostehof der Familie von Merfeldt in Wolbeck aus dem 16. Jahrhundert mit den wertvollen Renaissance-Kaminen. Die Geburtsstätte der westfälischen Dichterin Annette von Droste Hülshoff, die Burg Hülshoff in Havixbeck, in der sie 1797 geboren wurde, durfte natürlich nicht fehlen.

Der Referent führte die Teilnehmer nach weiteren Stopps und einem Ausflug zur Weserrenaissance in Ostwestfalen-Lippe nach Lüdinghausen, der Stadt mit den drei großen alten Baudenkmälern: Burg Vischering, Burg Lüdinghausen und die Kirche St. Felizitas.

Der begeisternde und lehrreiche Vortrag inspirierte die Teilnehmer sogar, die schönsten Baudenkmäler des Münsterlandes bei einem Ausflug näher zu betrachten.

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