Entspannt
„Wir sind heute besser vorbereitet“

Laer -

Dass sich die Wohnsituation für Flüchtlinge in der Gemeinde Laer deutlich entspannt hat, berichtete Verwaltungsmitarbeiterin Anita Ueding während der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses. Wie die Leiterin des Fachbereichs 2, der für Bürgerdienste sowie Soziale und Ordnende Verwaltung zuständig ist, weiter erklärte, hat sich die Zahl von 48 Flüchtlingen in 2018 um drei in 2019 erhöht.

Freitag, 03.05.2019, 18:00 Uhr

51 Asylbewerber leben derzeit in der Gemeinde Laer. 13 von ihnen sind nachweislich ausreisepflichtig. Das geht aus dem Bericht hervor, den Verwaltungsmitarbeiterin Anita Ueding im Ausschuss für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur während der jüngsten Sitzung abgegeben hat.

Wie die Leiterin des Fachbereichs 2, der für Bürgerdienste sowie Soziale und Ordnende Verwaltung zuständig ist, erklärte, hat sich die Zahl von 48 Flüchtlingen in 2018 um drei in 2019 erhöht. Mit acht Personen stammen die meisten aus Syrien, gefolgt von fünf Asylbewerbern aus Afghanistan, Kirgistan und dem Kosovo.

Wohnungsmäßig sei die Gemeinde inzwischen gut ausgestattet und verfüge sogar über freie Kapazitäten, freute sich die Fachbereichsleiterin, dass es gelungen ist, alle Flüchtlinge dezentral unterzubringen.

„Damals sind zu viele auf einen Schlag gekommen“, antwortete Anita Ueding auf die Frage von Christdemokrat Peter Mayer, ob die Gemeinde für einen erneuten möglichen Ansturm von Flüchtlingen inzwischen besser gerüstet sei. „Wir haben heute bessere Voraussetzungen“, zeigte sich Ausschuss-Vorsitzender Professor Dr. Reinhard Nipper überzeugt.

Elke Schuchtmann-Fehmer von den Grünen gab zu bedenken, dass neue Flüchtlinge zunächst in Erstaufnahmelagern untergebracht würden.„Es ist großartig, was hier geleistet wurde“, lobte sie die Arbeit der Gemeindeverwaltung und der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die sich vor Ort für die Asylbewerber einsetzen.

Zum Gelingen der Integration tragen auch einige Projekte bei, die im Ewaldi­dorf für die Flüchtlinge ins Leben gerufen worden sind. Wie Anita Ueding berichtete, würden das Garten- und das Kochprojekt sowie das Repaire-Café, das mehr als Kennenlerntreff gelte, mit jeweils 2500 Euro gefördert. Kein Geld gäbe es hingegen für das Plakat-Projekt.

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