Fachbereichsleiterin Anita Ueding berichtet im Fachausschuss
Alten- und Pflegeplan bleibt Thema

Laer -

Mit der „Alten- und Pflegeplanung“ für die Gemeinde Laer will sich der Ausschuss für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur während seiner nächsten Sitzung am 5. Juni (Mittwoch) erneut befassen. Dafür sprach sich das Fachgremium unter dem Vorsitz von Professor Dr. Reinhard Nippert während seiner jüngsten Sitzung aus. Fachbereichsleiterin Anita Ueding wurde beauftragt, bis dahin möglichst viele Informationen einzuholen.

Montag, 06.05.2019, 16:22 Uhr

„Wie sieht der Bedarf für Senioren in Laer aus und wie soll die Hilfe für Alte und Pflegebedürftige vor Ort künftig organisiert werden?“ Diese Fragen sollen durch eine „Alten- und Pflegeplanung“ geklärt werden, für die sich die Politik und Verwaltung bereits im vergangenen Jahr ausgesprochen haben (wir berichteten). Fachbereichsleiterin Anita Ueding berichtete während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur, wie weit es mit den Planungen inzwischen gediehen ist. Da eine Kooperation mit der Fachhochschule Münster denkbar ist, hatte die Verwaltungsmitarbeiterin Kontakt mit der FH aufgenommen. Absolventen des Studiengangs Pflege- und Gesundheitsmanagement könnten im Rahmen ihrer Abschlussarbeit einen Seniorenplan für Laer erstellen. Dies wird als die kostengünstige Lösung angesehen. Durch Befragung der Bürger würden die Studenten die Basisdaten beschaffen. Als möglichen Rahmen für diese Aktivitäten nannte Ueding von den Zeitraum von November 2019 bis Mai 2020. Vorher solle es eine „Kick-Off-Veranstaltung“ geben.

Für eine fachliche Begleitung durch einen Sozialplaner, sprach sich Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Schuchtmann-Fehmer aus, die für eine Kooperation zwischen der FH und einem Experten plädierte. Zudem schlug sie vor, mit dem Sozialplaner des Kreises Steinfurt zu sprechen.

„Wir dürfen die finanzielle Seite nicht aus den Augen verlieren“, mahnte Seniorenvertreter Manfred Voth, der bereits im November für die Verankerung einer „Anschubfinanzierung“ für die Alten- und Pflegeplanung im Haushalt gedrängt hatte. Dass 5000 Euro im Etat bereitstünden, gab Benedikt Niehues von der CDU zu bedenken. Nun gelte es, die Problematik zu konkretisieren und weitere Fragen zu klären. Während seiner nächsten Sitzung am 5. Juni (Mittwoch) will sich das Fachgremium unter dem Vorsitz von Professor Dr. Reinhard Nippert erneut mit dem Thema befassen. Anita Ueding wurde beauftragt weitere Informationen einzuholen und die Ausschussmitglieder auf dem Laufenden zu halten. Auch Kämmerer Thorsten Brinker soll in die Phase der „stärkeren Konkretisierung“ miteingebunden werden, hieß es im Ausschuss.

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