Kommunikation ist bei dem Projekt „Über den Tellerrand“ das Wichtigste
Auf dem Speiseplan steht Karniyarik

Laer -

Türkissches Essen wurde beim internationalen Kochen am Donnerstagabend in der Küche des evangelischen Gemeindezentrums an der Matthäuskirche im Rahmen des Projektes „Über den Tellerrand“ zubereitet und anschließend verspeist. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaftsaktion der evangelischen Kirchengemeinde und des Dorfmarketingvereins Laer mit vielen Akteuren aus unterschiedlichen Ländern, die im Ewaldidorf leben.

Freitag, 16.08.2019, 18:00 Uhr
Gute Stimmung herrschte bereits, als die türkischen Spezialitäten vorbereitet wurden.
Gute Stimmung herrschte bereits, als die türkischen Spezialitäten vorbereitet wurden. Foto: NIx

Kulinarisches aus der Türkei stand beim interkulturellen Kochen in der Matthäus­kirche am Donnerstag auf dem Programm. Die Neuauflage des Projektes „Über den Tellerrand“ (die WN berichteten) ist auch in 2019 wieder erfolgreich. Menschen verschiedener Nationen lernten sich in der Küche besser kennen und sprachen über weit mehr als nur die Zubereitung landestypischer Speisen.

Am 12. September (Donnerstag) ist der letzte Kochtermin, bei dem „Spanisch Fricco“, ein westfälisches Eintopfgericht, zubereitet werden soll. „Das Rezept stammt noch aus der Zeit, als die Niederlande spanisch besetzt waren“, erklärt dazu Projektkoordinatorin Franziska Lengers.

„14 bis 18 Köchinnen und Köche beteiligten sich diesmal an dem Projekt“, berichtet die Hauptverantwortliche. Am Donnerstagabend übernahmen Demet und Mustafa Bozdogan die Regie. Der Sohn einer guten Freundin Demets, Canel Sarica, unterstützte die beiden bei der Zubereitung der leckeren Speisen.

„Wir kochen Karniyarik, einen Auberginenauflauf mit Gemüse“, erläuterte Demet Bozdogan, die eine begeisterte Köchin ist. Auch Bulgur Pilavi – ein Weizengrützengericht, kam auf den Tisch.

„Ich habe mich sehr gefreut, dass wir zu dem Kochprojekt eingeladen worden sind“, sagt die türkischstämmige Mitbürgerin, die bereits seit 45 Jahren in Laer lebt und sich im Ewaldidorf sehr wohl fühlt. „Ich bin hier groß geworden“, betont sie und freut sich das die Kommunikation auch an diesem Abend zwischen den verschiedenen Nationern so gut gelingt. Darum gehe es ja schließlich auch im Wesentlichen bei dem Kochprojekt

Und so wurde in der Küche der Matthäuskirche über Zutaten zum Karniyarik gesprochen, Gemüse vorbereitet und gekocht. Zum Schluss saßen alle erwartungsvoll am Tisch.

Auch Gerrit Thiemann, Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins, machte bei dem Projekt mit. Es schmeckte köstlich und jetzt sind die Projektteilnehmer gespannt, wie sich das Finale gestaltet. Dann liegen immerhin zehn gemeinsame Kochabende hinter den Teilnehmern.

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