Klimaschutzmanager Daniel Matlik lädt zum Workshop im Rahmen der „Werkstatt Mobilität“ ein
Car-Sharing statt Trampen

Laer -

Zur „Werkstatt Mobilität“ lädt Laers Klimaschutzmanager Daniel Matlik im Namen der Gemeinde am 26. September (Donnerstag) um 19 Uhr in den großen Sitzungssaal des Rathauses ein. Dabei geht es um die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte unter dem wichtigen Aspekt des Klimaschutzes. „Photovoltaik und Eigenverbrauch für Unternehmer“ lautet das Thema eines Vortragsabends am 24. September (Dienstag).

Dienstag, 10.09.2019, 18:00 Uhr
Bürgermeister Peter Maier, Klimaschutzmanager Daniel Matlik und Unternehmer Christian Wüst (v.l.) freuen sich auf den Workshop, der im Rahmen der „Werkstatt Mobilität“ am 26. September im Laerer Rathaus stattfindet.
Bürgermeister Peter Maier, Klimaschutzmanager Daniel Matlik und Unternehmer Christian Wüst (v.l.) freuen sich auf den Workshop, der im Rahmen der „Werkstatt Mobilität“ am 26. September im Laerer Rathaus stattfindet. Foto: Sabine Niestert

Als junger Mann ist Christian Wüst getrampt. Doch das würde der Laerer Unternehmer seinen Töchtern nicht empfehlen. „Zu gefährlich und unsicher“, meint der Familienvater heute. Zudem ist das Reisen per Anhalter inzwischen völlig aus der Mode gekommen. Stattdessen machen sich die Menschen über alternative und klimafreundliche Mobilität Gedanken. Dazu gehört auch die Verbesserung des lokalen ÖPNV-Angebotes, die wiederum ein wichtiges Ziel des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Laer ist.

Das betont Laers Klimaschutzmanager Daniel Matlik während eines Pressegesprächs im Rathaus, an dem auch Bürgermeister Peter Maier und Christian Wüst teilnehmen. In diesem weist der Di­plom-Geograf auf den nächsten Workshop hin (der erste ist bereits erfolgreich in Holthausen gelaufen), zu dem die Gemeinde im Rahmen der „Werkstatt Mobilität“ am 26. September (Donnerstag) um 19 Uhr in den großen Sitzungssaal des Rathauses einlädt. An diesem Abend sollen weitere Ideen und Anregungen zu klimafreundlichen Alternativen zum motorisierten Individualverkehr gesammelt werden.

Es treffe sich gut, dass das Münsterland vom Wirtschaftsministerium NRW als sogenannte „Laborregion für Mobilität im ländlichen Raum“ auserkoren worden sei, meint Matlik. Die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte solle die „Steigerung der Mobilität im ländlichen Raum“, die „Steigerung der Lebensqualität durch gesellschaftliche Teilhabe“ sowie die „Sicherung der Daseinsvorsorge“ beinhalten.

„In unserer Werkstatt wollen wir diesen experimentellen Charakter aufgreifen und um dem wichtigen Aspekt Klimaschutz ergänzen“, kündigt der Klimaschutzmanager an. Gemeinsam mit den Bürgern wolle man Stärken und Schwächen diskutieren und Ideen zu den Themen „ÖPNV“, „Klimafreundliche Mobilität“, „Radverkehr“ und „Mobilstation“ entwickeln.

„Klimaschutz und Mobilität, speziell der ÖPNV, sind Themenbereiche, die nicht an Gemeindegrenzen enden, sondern die wir gemeinsam angehen möchten, um so dauerhaft ebenso nachhaltige wie hochwertige Lebensbedingungen zu schaffen und zu sichern“, betont der Initiator. Deswegen seien auch Gäste aus den Nachbarkommunen willkommen.

Konkrete Projekte einer gemeinsamen Zusammenarbeit in diesen Bereichen könnten beispielsweise ein Bürgerbusbetrieb oder ein Direktbus zum Altenberger Bahnhof sein, so Matlik.

Über die Möglichkeiten des Care-Sharings hat sich Christian Wüst Gedanken gemacht. Dieses Angebot funktioniere auf dem Land natürlich anders als in einer Stadt wie Münster. Der Unternehmer ist sich sicher, dass es auch im Ewaldidorf Bedarf für eine solches Angebot gibt. Die Zeit und die Technik seien jedenfalls reif für neue Produkte, meint er.

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