Im CDU-Werkstattgespräch entwickeln mehr als 50 Bürger Zukunftsperspektiven
„Laer ist richtig schön“

LAER -

Gut besucht war das Werkstattgespräch, zu dem die CDU in Kooperation mit der Kreisvorsitzenden Christina Schulze Föcking (l.) eingeladen hatte. Dabei ging es um Zukunftsperspektiven für das Ewaldi­dorf, die mit den Bürgern entwickelt werden sollten. Ein externes Moderationsteam half den Teilnehmern dabei.

Freitag, 20.12.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 22.12.2019, 16:12 Uhr
Moderierten das CDU-Werkstatt-Gespräch (Foto oben rechts, v.l.): Christina Schulze Föcking (MdL, Steinfurt), Niklas van Stein (Laer), Jost Laumann (Emsdetten), Prof. Dr. rer. nat. Eckhard Finke (Lotte), Christoph Borgert (Ibbenbüren) und Andree Hachmann (Rheine). An fünf Tischen wurden Vorschläge zusammengetragen, die anschließend diskutiert wurden.
Moderierten das CDU-Werkstatt-Gespräch (Foto oben rechts, v.l.): Christina Schulze Föcking (MdL, Steinfurt), Niklas van Stein (Laer), Jost Laumann (Emsdetten), Prof. Dr. rer. nat. Eckhard Finke (Lotte), Christoph Borgert (Ibbenbüren) und André Hachmann (Rheine). An fünf Tischen wurden Vorschläge zusammengetragen, die anschließend diskutiert wurden. Foto: Matthias Lehmkuhl

Es sollte so etwas wie ein Neuanfang sein, nach der Abwahl von Bürgermeister Peter Maier: Die CDU Laer und Holthausen hatte jetzt zu einem Werkstattgespräch in das „Haus Veltrup“ eingeladen. Unter dem Motto „Gemeinsam für Laer und Holthausen“ waren mehr als 50 Bürger der Ewaldi­bach-Gemeinde dem Angebot des intensiven Meinungs- und Gedankenaustausches gefolgt. Mit dem Ortsunion kooperierte Christina Schulze Föcking (MdL) aus Steinfurt und brachte sich nicht nur selbst als Moderatorin ein, sondern sie hatte zusätzlich ein vierköpfiges Gesprächsleiterteam dabei. Ihre Partiekollegen Jost Laumann (Emsdetten), Prof. Dr. rer. nat. Eckhard Finke (Lotte), Christoph Borgert (Ibbenbüren) und Andrè Hachmann (Rheine) fungierten quasi als „Anchormen“.

An fünf Thementischen wurden an diesem Abend die Bereiche Bildung und Familie, Heimat und Kultur, Mobilität und Verkehr, Umwelt und Natur sowie Wohnen und Arbeiten aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert.

„Nach dem zuletzt sehr aufreibenden Monaten in Laer, in denen die Stimmung in der Bevölkerung nicht so gut war, soll nun wieder der Spaßfaktor einziehen. Denn in Laer steckt so viel Potenzial, das aufs Neue erweckt werden muss. Laer muss unbedingt wieder nach vorne schauen“, motivierte Christina Schulze Föcking die Anwesenden.

Als Grundtenor kristallisierte sich Laer als ein liebens- und lebenswerter Ort heraus. Die wichtigsten Vorschläge sollen zukünftig von Verwaltung und Politik aufgenommen und gemeinsam mit den Bürgern umgesetzt werden, um somit die Zukunft von Laer erfolgreicher zu gestalten.

Die Verbesserung der Ortskerngestaltung beispielsweise im Hinblick auf die Spielplatzsituation und ein fehlender Treffpunkt für Jugendliche gehörten zu den meistgenannten Anregungen. Die Regelung des Schwerlastverkehrs durch den Ortskern, die sich zuspitzende Parkplatzsituation sowie die schlechte Verkehrsanbindung von Holthausen nach Münster und zu den Nachbargemeinden wurden von den Teilnehmern bemängelt. Vorgeschlagen wurde die Einrichtung eines Kinderbüros sowie die Möglichkeit, über ein digitales Ampelsystem Feedback, Lob und Anregungen direkt an die Verwaltung richten zu können.

Die Wirtschaftsförderung käme mit 5000 Euro Haushaltsbudget für 2020 deutlich zu kurz, darin waren sich nicht nur die anwesenden Unternehmer einig.

Die Wiederauflage des Neubürgerempfangs und eine größere Anerkennung und Unterstützung des ehrenamtlichen Engagement wurden gewünscht. Zukünftig solle die Ortsunion weitere Themenabende veranstalten, in denen die Wünsche, Ideen und Vorschläge konkretisiert und zu Handlungsempfehlungen für den Rat und die Verwaltung zusammengefasst werden, so das Fazit.

Abschließend waren sich die Teilnehmer des Werk­stattgesprächs einig, dass Laer wieder ein Ort der Begegnung werden soll. Das Wir-Gefühl der Bürger solle gestärkt und bereits im Kindes- und Jugendalter ein Heimat- und Identitätsgefühl entwickelt werden. Hier ging auch der Appell an die Schulen und Kindergärten. „Wir wollen schließlich nicht nur in Laer wohnen, sondern auch leben“, äußerte sich ein Mitbürger.

Nach einen etwa eineinhalbstündigen Diskussion bedankte sich die Landtagsabgeordnete bei allen Anwesenden für ihren Einsatz und verabschiedete sich mit den Worten „Laer ist richtig schön,“

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