Neujahrsempfang der Gemeinde: Gerrit Thiemann dankt den Ehrenamtlichen
Jede helfende Hand wird gebraucht

Laer -

Ganz im Zeichen des Lobs und des Danks für die vielfach ehrenamtlich geleistete Arbeit in Laer und Holthausen stand der Neujahrsempfang der politischen Gemeinde, der erstmals in der Altdeutschen Schänke Smeddinck stattfand. Dabei würdigte Bürgermeister-Stellvertreter Gerrit Thiemann den engagierten Einsatz.

Freitag, 17.01.2020, 17:00 Uhr
Im Beisein des zuständigen Fachbereichsleiters Matthias-Holger Reher (l.) überreichte Ausschussvorsitzender Prof. em. Dr. Reinhardt Nippert (r.) die Urkunden an Sonja Treus vom Blasorchester, Klaus Peters (M.) von der Kolpingsfamilie und Dieter Reers von der Schützenbruderschaft St. Georg.
Im Beisein des zuständigen Fachbereichsleiters Matthias-Holger Reher (l.) überreichte Ausschussvorsitzender Prof. em. Dr. Reinhardt Nippert (r.) die Urkunden an Sonja Treus vom Blasorchester, Klaus Peters (M.) von der Kolpingsfamilie und Dieter Reers von der Schützenbruderschaft St. Georg.

Das Ewaldidorf verfügt über ein beachtliches sowie vielfältiges Potenzial an bürgerschaftlichem und ehrenamtlichen Engagement. Das machte der stellvertretende Bürgermeister, Gerrit Thiemann, während des Neujahrsempfangs der politischen Gemeinde am Donnerstagabend klar.

„Heute erstmals nicht im Rathaus, sondern in der Gaststätte Smeddinck, um den Ratssaal zu schonen, aber auch um die heimische Gastronomie zu unterstützen“, begründete der Gastgeber den Standortwechsel. Dieser hielt die Vertreter der Vereine, Verbände und Institutionen allerdings nicht davon ab, den beliebten Termin Anfang des neuen Jahres zahlreich wahrzunehmen.

Ob im Stehen oder im Sitzen, die drangvolle Enge und der enorme Geräuschpegel – er ähnelte der bekannten Atmosphäre im Rathaus – schienen den Redefluss der Besucher nicht zu beeinträchtigen. Doch zunächst hatte Gerrit Thiemann das Wort. Der richtete seinen Blick auf die vielfältigen Aktivitäten in beiden Ortsteilen und nannte als erstes den beispielhaften Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Deutschen Roten Kreuzes, die 24 Stunden, an sieben Tagen und 52 Wochen, also rund um die Uhr im Einsatz seien, wenn ihre Hilfe gebraucht würde.

„Wir sind nicht nur stolz auf Euch, wir fühlen uns sicher und sind froh, dass wir Euch haben“, dankte er den Helfern und erinnerte an den Einsatz vor einigen Wochen beim Brand des Wohnhauses am Schuerkamp. Die große Hilfsbereitschaft der Nachbarn und Freunde der betroffenen Familie sei ebenfalls beeindruckend gewesen.

Lobende Worte fand der stellvertretende Bürgermeister auch für die vielfältige Arbeit der kirchlichen Vereine und Verbände, was Pfarrer Andreas Ullrich und seine evangelische Amtskollegin Dagmar Spelsberg-Sühling gefreut haben dürfte.

Froh zeigte sich Thiemann darüber, dass sich die Mitglieder des Caritasausschusses und die Gruppe „Laer verbindet – Füreinander Miteinander“ weiterhin für die Integration der Neubürger einsetzt. „Ohne Sie wäre unser Dorf wesentlich ärmer“, würdigte der Redner den ehrenamtlichen Einsatz der Sportvereine, der Schützen­bruderschaften, der Musikvereinigungen, des Heimatvereins, der Landwirtschaftlichen Ortsvereine, des Unternehmernetzwerks Laer, der Initiative für Kinder und Jugendliche sowie des Dorfmarketingvereins.

Anerkennung gebühre aber auch den politischen Parteien, ohne deren Arbeit die Demokratie nicht funktionieren würde. „Ich bin froh und dankbar, dass der Rat wieder sachlich und fair zusammenarbeitet“, betonte Thiemann, der an seine Ratskollegen appellierte, das bis zu den Sommerferien durchzuhalten und erst dann mit einem „kurzen und fairen Wahlkampf“ die Kommunalwahl vorzubereiten. Bis dahin würden der Allgemeine Vertreter, Maik ter Beek, sowie sein Stellvertreter Stefan Wesker für die Verwaltung sowie Margarete Müller und er für die Politik die Geschicke der Gemeinde leiten. Dass sie ein gutes Team seien, bestätigte die Zweite stellvertretende Bürgermeisterin und Holthausens Ortsvorsteherin, Margarete Müller, die die Gelegenheit nutzte, auch jenen zu danken, die nicht in Vereinen organisiert sind, aber sich trotzdem engagieren. Auch diese „helfenden Hände“ seien für das Allgemeinwohl unverzichtbar.

Für ihr beispielhaftes Engagement zeichnete Prof. em. Dr. Reinhardt Nippert als Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur die Preisträger des „Heimatpreises NRW“ aus. Auf dem ersten Platz landete die Kolpingsfamilie, die für die Federführung des Martinsumzuges geehrt wurde. Auf Platz zwei folgte das Blasorchester, das mit seinen Konzerten auf hohem Niveau glänzt und beim gemeinsamen Musizieren alle sozialen Schichten vereinigt. Für die Ausrichtung eines jährlich gemeinschaftsstiftenden Festes in Holthausen erhielt die St.-Georg Schützenbruderschaft den dritten Preis.

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