Fördervereinsmitglied und Vater Niko Schültingkemper stellt Verbesserungsvorschläge vor
Schulweg soll sicherer werden

Laer -

Um den Schulweg für Mädchen und Jungen im Ewaldidorf sicherer zu machen, hat Niko Schültingkemper einige Vorschläge ausgearbeitet. Diese waren Thema im Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Klima- und Landschaftsschutz, der vor den Osterferien getagt hat. Das Thema soll als Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Schulausschuss und dem Umweltausschuss in Kooperation mit Eltern und Schulvertretern behandelt werden.

Mittwoch, 22.04.2020, 18:38 Uhr aktualisiert: 23.04.2020, 15:06 Uhr
Die Situation am Zebrastreifen an der Hohen Straße bemängelt Niko Schültingkemper. Besonders in Höhe der Reinigung würden besonders Kinder nicht gesehen, meint er.Foto: Sabine Niestert
Die Situation am Zebrastreifen an der Hohen Straße bemängelt Niko Schültingkemper. Besonders in Höhe der Reinigung würden besonders Kinder nicht gesehen, meint er.Foto: Sabine Niestert

Noch ist die Werner-Rolevinck-Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Doch spätestens, wenn sich ihre Türen wieder öffnen, wird der Wunsch, den Schulweg für die Kinder sicherer zu gestalten, wieder präsenter. Gedanken dazu hat sich Niko Schültingkemper gemacht, der dem Förderkreis der Grundschule angehört und selbst Vater ist. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr, Klima und Landschaftsschutz vor den Osterferien hat er seine Vorschläge zum sicheren Schulweg vorgestellt. Dabei kritisierte er, dass das Faltblatt „sicherer Schulweg“ veraltet ist. So sei die Eltern-Haltestelle am Supermarkt nicht mehr vorhanden und die Schilder dort demontiert. Zudem wären die Fußspuren verblichen oder falsch zusammengesetzt.

Auch die Zebrastreifen an der „Hohen Straße“ sowie am „Terup“ seien verblichen. Der Familienvater schlug vor, diese zur besseren Erkennbarkeit rot-weiß zu markieren und forderte für beide Straßen Tempo 30.

Der Redner kritisierte, dass der Zebrastreifen an der „Hohen Straße“ unübersichtlich sei. So würden die Mädchen und Jungen dort nicht gesehen, wenn sie in Höhe der Reinigung ständen. Darüber hinaus würde der Bürgersteig oft als Fahrbahn genutzt. Um die Situation zu entschärfen, riet der Geograf, die „Bernhard-Holtmann-Straße“ in Höhe der Bartholomäuskirche zu sperren.

Alternativ könne er sich auch die Einrichtung einer Einbahnstraße von der „Bernhard-Holtmann-Straße“ aus rund um das Gotteshaus vorstellen. In Kombination mit einer Verlegung des Zebrastreifens oder der Einrichtung einer Fußgängerampel könnten in Höhe des Schreibwarengeschäfts zwei Parkplätze geschaffen werden, um die Lage zu entzerren.

Als „unübersichtlich“ bezeichnete Schültingkemper auch den Zebrastreifen im „Terup“, da die Parkmöglichkeiten sehr eng an die Überführungshilfe heranreichten. Für den Gefahrenpunkt Arche-Noah-Kindergarten schlug der Vater die Installation eines Zebrastreifens vor.

Die sich anschließende Diskussion bestätigte die Notwendigkeit, sich dem Thema zu widmen. Dabei wurde auch der Wunsch geäußert, dass sich der Schulträger stärker einbringt als bisher. Die Problematik könnte als Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Schul- und dem Umweltausschuss in Kooperation mit Eltern und Schulvertretern behandelt werden, hieß es weiter.

Zudem wurde der Wunsch geäußert, dass die Pläne für einen sicheren Schulweg zum jeweiligen Schuljahresbeginn seitens der Gemeinde oder der Polizei den Eltern vorgestellt werden.

Als kurzfristige Maßnahme wurde gewünscht, das „verdeckte“ Verkehrszählungsgerät im Bereich des Zebrastreifens im Terup und ein weiteres Gerät im Bereich der Grundschule aufzustellen.

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