CDU Laer und Holthausen stellt Bewerber vor
Manfred Kluthe kandidiert als Bürgermeister

Laer -

Manfred Kluthe geht für die CDU ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters in Laer. Der Ortsverband stellte den 43-jährigen Lehrer in einer Videokonferenz seinen Mitgliedern vor. Kluthe wirbt um die Unterstützung anderer Parteien. Erste Gespräche haben bereits stattgefunden.

Mittwoch, 06.05.2020, 18:28 Uhr aktualisiert: 07.05.2020, 15:20 Uhr
Manfred Kluthe (l.) geht für die CDU ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Laer. In einer Videokonferenz am Dienstag stellte der Ortsverband unter der Leitung von Benedikt Niehues den Mitgliedern Kluthe vor.
Manfred Kluthe (l.) geht für die CDU ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Laer. In einer Videokonferenz am Dienstag stellte der Ortsverband unter der Leitung von Benedikt Niehues den Mitgliedern Kluthe vor.

Manfred Kluthe möchte Bürgermeister von Laer werden. Der 43-jährige Lehrer geht als Kandidat der CDU Laer und Holthausen ins Rennen. Der Ortsverband stellte Kluthe am vergangenen Dienstag in einer Videokonferenz seinen Mitgliedern vor. „Ich verspüre einen riesigen Reiz, mit einem großen Team Verantwortung für eine Gemeinde zu übernehmen und diese Gemeinde nach vorne zu bringen“, sagt Manfred Kluthe.

Auf die Idee, als Bürgermeister zu kandidieren, kam er während der Karnevalszeit. Nicht zuletzt die Büttenredner hätten deutlich gemacht, dass nach den turbulenten vergangenen Jahren, die zur Abwahl von Bürgermeister Peter Maier führten, „Not am Mann“ sei, sagt Kluthe: „Dann stellt sich irgendwann die Frage: Schaut man nur zu und hofft auf eine bessere Entwicklung für Laer oder wird man selbst aktiv.“

Kluthe wirbt um Unterstützung der anderen Parteien

Manfred Kluthe entschied sich für Letzteres. Ihm ist genauso wie dem CDU-Vorsitzenden Benedikt Niehues wichtig, dass Laer künftig wieder mit positiven Nachrichten für Schlagzeilen sorgt. Kluthe will dabei „versuchen, alle Menschen in Laer und Holthausen mitzunehmen“. Er wird zwar von der CDU unterstützt, bleibt aber parteiunabhängig und wirbt um Unterstützung der anderen Parteien.

Das ist ganz im Sinne von Benedikt Niehues, der auf breite Zustimmung für Manfred Kluthe hofft: „Das ist genau das, was das Dorf braucht: einen Kandidaten, der von allen getragen wird.“ Kluthe sei jemand, der die Laerer Interessengruppen vereinen werde. Erste Gespräche mit der SPD haben die CDU-Verantwortlichen bereits geführt. Ein Bürgermeister solle „nicht den Eindruck erwecken, Sprachrohr einer Partei zu sein“, sagt Kluthe. Die verhärteten Fronten in der Kommunalpolitik will der 43-Jährige auflösen.

Ich möchte alle Themen und alle Altersgruppen in den Blick nehmen und in allen Fällen Laer nach vorne bringen.

Manfred Kluthe

Als Politiker ist Manfred Kluthe in Laer noch nicht in Erscheinung getreten, als Ehrenamtlicher aber sehr wohl. Er engagiert sich in den Fördervereinen der hiesigen Grundschule und des Ewaldi-Kindergartens sowie im Heimatverein. 2015 betätigte er sich während der Flüchtlingskrise in der Fahrradwerkstatt. Inmitten der Corona-Krise schuf Manfred Kluthe gemeinsam mit dem Ideengeber Benedikt Niehues, Dr. Reinhard Lülff vom Unternehmernetzwerk Laer und Martin Setzkorn die Plattform laer-online.de.

Seit mittlerweile sechs Jahren wohnt Manfred Kluthe mit seiner Frau und den beiden Kindern in Laer. Er arbeitet als Lehrer am Adolph-Kolping-Berufskolleg in Münster und ist Abteilungsleiter für Digitalisierungsprozesse in der Schulverwaltung. Momentan macht er eine Fortbildung zum Schulleiter. Auch wenn er „mit Herz und Leidenschaft“ Lehrer sei, nach der nächsten Wahl würde er Führungsverantwortung noch lieber in der Gemeinde als in der Schule übernehmen.

Corona-Krise rückt andere Themen in den Fokus

Am Wahlprogramm wird noch gearbeitet. Durch die Corona-Krise rücken andere Themen stärker in den Fokus. Eines stehe aber bereits fest, sagt Manfred Kluthe: „Ich möchte alle Themen und alle Altersgruppen in den Blick nehmen und in allen Fällen Laer nach vorne bringen.“ Ansonsten müsse man sehen, „was nach der Corona-Krise überhaupt möglich ist“. Mittel- bis langfristig will Kluthe den Zuzug von Unternehmen fördern, die Standortattraktivität stärken und einen lebendigen Ortskern erhalten sowie ausbauen.

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