Ausschuss für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur tagt unter Pandemie-Bedingungen
Corona-Auflagen erfordern einen hohen Aufwand

Laer -

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist der Ausschuss für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur der erste gewesen, der jetzt unter den vorgeschriebenen Auflagen tagte. So trugen die Mitglieder des Fachausschusses Masken und saßen weit auseinander. Auch thematisch drehte sich vieles um die Pandemie und ihre Folgen.

Freitag, 29.05.2020, 18:29 Uhr aktualisiert: 01.06.2020, 12:44 Uhr

Ein ungewohntes Bild bot sich im großen Sitzungssaal des Laerer Rathauses, als dort der Ausschuss für Soziales, Senioren, Heimat und Kultur tagte. Mit Atemmasken und weit auseinander – wie es die Hygiene- und Abstandsregeln vorschreiben – hörten die Mitglieder des Fachgremiums unter dem Vorsitz von Professor Dr. Reinhardt Nippert (UBG) einiges zum Thema Corona. So berichtete Matthias-Holger Reher vom Fachbereich 2, der die Bürgerdienste, Soziales und die ordnende Verwaltung umfasst, über die Corona-Schutzverordnung und die aktuelle Lage im Ewaldi­dorf. Während das Training in den Sporthallen noch weitgehend verboten sei, wäre es auf den Sportplätzen wieder möglich. Für die Schule bestehe nach wie vor ein Betretungsverbot. Deswegen dürfe das Blasorchester im dortigen Keller auch noch nicht wieder üben, so Reher. Viele Betriebe hätten Beratungsbedarf gezeigt, weil sie Angst vor möglichen Sanktionen hätten. Die Verwaltung stehe in engem Kontakt zur Gastronomie, die ihre Betriebe wieder öffnen durfte. Doch der betriebene Aufwand dafür sei sehr hoch. Das gelte auch für die Verwaltungsmitarbeiter, die auch außerhalb ihrer Dienstzeiten prüfen müssten, ob alle Auflagen eingehalten würden. Die Tagespflege habe geschlossen und das Landhaus Vita – dabei handelt es sich um eine Demenz-Wohngemeinschaft – habe sich für den Ernstfall gerüstet, so der Verwaltungsmitarbeiter.

Alleine 22 Mails habe die Gemeinde für den Betrieb der Grundschule erhalten. Diese kämen immer sehr kurzfristig, was dem Schulträger die Arbeit deutlich erschwere.

Beim Autokino, das die Vereinigten Schützen Laer für das Fronleichnams-Wochenende beantragt haben, müssten die Veranstalter für die Hygiene sorgen. Ordner hätten zu regeln, dass sich keine Schlangen bilden, die Besucher in ihren Fahrzeugen sitzen blieben und nicht auf dem Platz herumliefen. Für die Durchführung des Oktoberfestes in Holthausen konnte Reher wenig Hoffnung machen.

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