Bericht des Dorfmarketingvereins im Fachausschuss
„Wir versuchen zu retten, was wir retten können“

Laer -

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch dem Laerer Dorfmarketingverein zu schaffen gemacht, dessen Büro im Alten Speicher seit Mitte März geschlossen ist. Das vorher einiges gelaufen ist, machte Geschäftsführer Gerrit Thiemann im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Dorfentwicklung, Tourismus und Marketing deutlich. Zudem berichtete er, was noch in 2020 geplant ist.

Montag, 08.06.2020, 16:06 Uhr aktualisiert: 10.06.2020, 15:42 Uhr
Der Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins, Gerrit Thiemann (stehend), erstattete im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Dorfentwicklung, Tourismus und Marketing Bericht.
Der Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins, Gerrit Thiemann (stehend), erstattete im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Dorfentwicklung, Tourismus und Marketing Bericht. Foto: abi

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch die Arbeit des Dorfmarketingvereins stark eingeschränkt. Das wurde im Bericht seines Geschäftsführers Gerrit Thiemann während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Dorfentwicklung, Tourismus und Marketing im Rathaus deutlich. So ist das Büro im Alten Speicher ebenso wie die Gemeindeverwaltung seit Mitte März geschlossen. Deswegen sind auch die Flüchtlings-Treffpunkte ausgefallen, die sonst donnerstags dort stattfanden.

Abgesagt werden mussten auch zahlreiche Veranstaltungen, wie beispielsweise die Ausbildungsmesse, die die Kommunen Horstmar, Schöppingen und Laer üblicherweise im Wechsel veranstalten. Wegen des Coronavirus hat der Madrigalchor auf sein diesjähriges Pfingstkonzert verzichtet, das zu den Höhepunkten des gemeindlichen Kulturprogramms gehört. „Zum Glück haben wir Storno noch über die Bühne gebracht“, zeigte sich Thiemann erleichtert über die Aufführung in der Turnhalle am 27. Februar. Im nächsten Jahr sei der Auftritt des Kabarett-Trios aus Münster abermals vorgesehen.

Was aus dem „Fest der Kulturen“ und dem Weihnachtsmarkt werde, müsse sich noch zeigen. „Wir versuchen zu retten, was wir retten können“, versprach der Geschäftsführer auch hinsichtlich der verkaufsoffenen Sonntage, auf die die heimische Geschäftswelt dringend angewiesen sei.

„Die Gastronomie tut sich schwer“, beschrieb Thiemann die Entwicklung nach der Wiedereröffnung. „Ich nehme Ihre Anregungen gerne mit“, entgegnete der Geschäftsführer auf den Vorschlag von Benedikt Niehues von der CDU, Flächen am Rathausteich für den Außenbetrieb der Wirte bereitzustellen. Ein „Festival unter freiem Himmel“ regte Lorenz Danzer von den Grünen an.

Als stellvertretender Bürgermeister hat Gerrit Thiemann immer wieder zu Gesprächen mit Vertretern der verschiedenen Bereiche einzuladen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, wie beispielsweise die Schule, die Kitas, der Einzelhandel, die Kirchengemeinde und die Parteien mit den Folgen der Corona-Pandemie klarkommen (wir berichteten).

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