SPD-Fraktion geht mit vielen neuen Kandidaten in den Kommunalwahlkampf
Norbert Rikels tritt nicht mehr an

Laer -

Mit einer fast komplett neuen Mannschaft tritt die SPD Laer und Holthausen zur Kommunalwahl am 13. September an. Als alter Hase im Team will Gerrit Thiemann die zwei weiblichen und die sieben männlichen Bewerber unterstützen. Hingegen geht sein langjähriger Parteikollege Norbert Rikels nicht mehr ins Rennen. Als Vorsitzender des Ortsvereins wird der Genosse den Sozialdemokraten aber weiterhin zur Seite stehen.

Dienstag, 16.06.2020, 18:34 Uhr aktualisiert: 17.06.2020, 17:08 Uhr
Diese acht Männer und zwei Frauen wollen für die SPD in den neuen Gemeinderat einziehen.
Diese acht Männer und zwei Frauen wollen für die SPD in den neuen Gemeinderat einziehen.

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins trafen sich unter den gebotenen Hygiene- und Abstandsregeln aufgrund der Corona- Pandemie im Ratssaal zu ihrer Jahreshauptversammlung. Dort begrüßte Vorsitzender Norbert Rikels neben den Mitgliedern besonders den SPD- Landratskandidaten Matthias Himmelreich und Ulrike Reifig, die von der SPD im Wahlkreis Altenberge/Laer als Nachfolgerin von Gerrit Thiemann für den Kreistag ins Rennen geschickt wird.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand, einer Pressemittelung der Sozialdemokraten zufolge, die Kommunalwahl am 13. September. „Ich werde zum Ende dieser Legislaturperiode meinen Platz für die jüngere Generation freimachen und meine freie Zeit meiner Familie und weiterhin der Initiative für Kinder und Jugendliche, dem Reiterverein und dem Radwegeverein Laer-Holthausen widmen“, begründete Fraktionsvorsitzender Rikels seine Entscheidung, nicht mehr für den Gemeinderat zu kandidieren. Durch sein Amt als Vorsitzender des Ortsvereins wird Rikels den Sozialdemokraten jedoch weiterhin mit Rat zur Seite stehen.

Gerrit Thiemann dankte ihm für seine jahrelange unermüdliche Arbeit und teilte den Genossen mit, dass er nochmals für eine Kandidatur bereit stehe, um die „Neuen“ tatkräftig zu unterstützen.

Die anschließende Aufstellung der Wahlbezirke und der Reserveliste erfolgte, wie aus der Verlautbarung weiter hervorgeht, einstimmig. „Wir freuen uns auf den Wahlkampf, der wohl anders sein wird als gewohnt“, hieß es seitens des Kandidatenteams. „Face-to-Face-Gespräche, Hausbesuche, Infostände und Ähnliches wird es in diesem Jahr – Stand heute – wohl nicht geben“, bedauerte Martin Püllen. „Stattdessen werden wir uns auf die digitalen Medien und die Printmedien konzentrieren“, fügte Sabine Schulte hinzu.

Auf die Frage, ob und inwieweit die SPD Helga Bennink, Manfred Kluthe oder Palitha Löher für das Amt der Bürgermeisterin beziehungsweise des Bürgermeisters unterstützen, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden. Die Sozialdemokraten haben alle drei zu einem Gespräch eingeladen. Die Treffen mit Manfred Kluthe, der parteilos ist, aber für die CDU ins Rennen geht, sowie Helga Bennink, die für Bündnis 90/Die Grünen antritt, fanden bereits statt. Der Termin mit dem unabhängigen Kandidaten Palitha Löher ist noch im Juni geplant, kündigt die SPD abschließend an.

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