Kleine Sporthalle erhält eine neue Decke
Drei Fliegen, eine Klappe

Laer -

Auch der Laie kann erkennen, was es werden soll: Die kleine Sporthalle erhält eine neue Decke, die Arbeiter auf den beiden Rollgerüsten haben nur noch wenige Lücken mit den weißen Paneelen zu füllen. Bauamtsleiter Stefan Wesker ist optimistisch: „In zwei Wochen ist hier alles fertig, nach den Ferien können die Vereine die Halle wieder nutzen.“

Donnerstag, 02.07.2020, 17:30 Uhr aktualisiert: 05.07.2020, 14:31 Uhr
Stefan Wesker ist mit dem Verlauf der Arbeiten in der kleinen Sporthalle sehr zufrieden. Nach den Ferien können die Sportvereine sie wieder nutzen.
Stefan Wesker ist mit dem Verlauf der Arbeiten in der kleinen Sporthalle sehr zufrieden. Nach den Ferien können die Sportvereine sie wieder nutzen. Foto: Axel Roll

 

Eigentlich sollte ja nur die „Ballwurfsicherheit“ wieder hergestellt werden. Sprich: Die Hallenfußballer sollten vor herabstürzenden Deckenteilen geschützt werden. Durch die Erneuerung werden aber gleich zwei, oder sogar drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Decke ist wieder sicher und die Halle damit für den Ballsport freigegeben. Außerdem bewirken die Paneele eine deutliche Verbesserung der Akustik. Stefan Wesker: „Da hallt nix mehr.“ Und schließlich werden die alten Leuchten gegen LED-Technik ausgetauscht. Die 30 000 Euro, die das moderne Licht kostet, haben sich in drei Jahren amortisiert, hat der Bauamtsleiter errechnet.

Unterm Strich wird die Gesamtmaßnahme trotzdem günstiger als geplant. 160 000 Euro waren im Haushaltsplan veranschlagt, 130 000 Euro werden es.

Zum Gesamtpaket zählt auch noch die Erneuerung der Markierungen auf dem Schwingboden. Die alten hatten sich im Laufe der Jahre abgewetzt. Nicht zuletzt durch die vier Sondernutzungen im Jahr, die für die kleine Sporthalle genehmigt sind – wie zum Beispiel das Gastspiel der „Storno“-Kabaretttruppe. Um den Boden künftig zu schonen, hat Stefan Wesker schon eine Idee: Ein dünner Gummiboden, der auf dem Hallengrund ausgerollt wird. Darüber muss aber noch die Politik beraten. Jetzt geht Stefan Wesker aber erst einmal in den Urlaub. Dass es in der Halle trotzdem weiter rund läuft, darüber macht er sich keine Gedanken. Mit (Un)Ruheständler Heinz Bröker hat er einen verlässlichen Kollegen an der Seite.

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