Sommerferien-Programm ist wegen der Corona-Pandemie deutlich reduziert
Abgespeckt und trotzdem attraktiv

Laer -

Ursprünglich bot es 28 Seiten mit über 30 Aktionen. Doch die Corona-Pandemie hat der Initiative für Kinder und Jugendliche, die das Ferienprogramm in der Gemeinde Laer organisiert, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wegen ihr gibt es nun nur ein abgespecktes Angebot. Dieses erlebte am Dienstag mit der „Action Painting“ eine erfolgreiche Premiere.

Dienstag, 14.07.2020, 18:32 Uhr aktualisiert: 15.07.2020, 16:00 Uhr
Zum Ende der Aktion durften sich die Mädchen und Jungen beim Farbenwerfen austoben.
Zum Ende der Aktion durften sich die Mädchen und Jungen beim Farbenwerfen austoben. Foto: Patrick Jensen

Die Kinder sind begeistert. Auf dem Pausenhof der Werner-Rolevinck-Schule können sie gut geschützt durch einen Schirm beim „Action Painting“ ihre Kreativität voll ausleben. „Ich komme nächstes Mal bestimmt wieder“, erklärt eines der Mädchen, das sich besonders von den vielfältigen Materialien und den leuchtenden Farben begeistert zeigt. Mit diesen bearbeiten die sechs- bis 13-jährigen Teilnehmer ihre Leinwände, um der interessierten Öffentlichkeit zum Ende der zweistündigen Mal-Aktion gelungene Werke zu präsentieren.

Keine Frage, die Premiere des „Action Painting“, das der Familienunterstützende Dienst (FUD) unter der Regie von Cassandra Schomaker anbietet, darf durchaus als gelungen bezeichnet werden. Die 27-jährige Sozialpädagogin ist für das Inklusionsprojekt der Aktion Mensch zuständig. Unterstützt wird sie an diesem Tag von Lennard Klieve und Mascha Schlees.

Gastgeber der Aktion ist Jugendtreffleiter Patrick Jensen, der sich freut, dass die Veranstaltung trotz der Corona-Pandemie und ihrer Folgen zustande gekommen und Cassandra Schomaker mit der Idee dazu an ihn herangetreten ist.

„Das Programm war schon fertig“, erinnert sich der Jugendtreffleiter an die ursprünglich 28 Programmseiten mit über 30 Veranstaltungen und Aktionen. Dann kam das Coronavirus, das den Machern und Mitveranstaltern – dabei handelt es sich um engagierte Bürger aus Laer und Holthausen sowie örtliche Vereine und Verbände – einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht hat. So mussten die Angebote deutlich reduziert werden.

„Zwischenzeitlich sind die Auflagen ja wieder gelockert worden und einige Veranstaltungen hätten vielleicht doch stattfinden können“, bedauert Patrick Jensen, dass der dafür erforderliche zeitliche Vorlauf einfach nicht mehr gereicht habe. Um so glücklicher ist der Sozialarbeiter, dass schon einige Kinder und Jugendliche die Möglichkeit genutzt haben, dass Chillaer für einen Besuch zu buchen. So habe ein Junge beispielsweise im Jugendtreff seinen Geburtstag gefeiert.

Dankbar ist der 32-Jährige, der bereits seit 2015 den Laerer Jugendtreff leitet, auch über die Angebote des Zucht-, Reit- und Fahrvereins, des Blasorchesters Laer und des Tennisclubs Blau-Weiß, die abermals zum Ponyführen (29. Juli), einer Schnupperstunde mit der Blockflöte (6. August) oder zum Tennis-Schnuppertraining (7. August) einladen. Auch der Heimatverein habe ursprünglich einen Programmpunkt gestalten wollen, doch wegen der Corona-Pandemie wieder davon Abstand genommen, da viele der Mitglieder schon älter seien und damit zur Risikogruppen gehörten. Auf der Strecke geblieben ist auch die mobile Outdoor-Aktion der Initiative, die sich schon seit Jahren großer Beleibtheit erfreut. Doch dafür gibt es die Badebusfahrten, die während der gesamten Ferienzeit montags und mittwochs angeboten werden.

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