„Meet & Greet“ mit Bürgermeister-Kandidat Manfred Kluthe im Garten von Familie Höner
„Das ist eine tolle Truppe“

Laer -

Locker und informativ gestaltete sich das „Meet & Greet“ des Bürgermeister-Kandidaten Manfred Kluthe, das im Garten von Familie Höner stattfand. Zur dortigen Vorstellungsrunde begrüßte Sybille Höner, die sich für die CDU um ein Ratsmandat bewirbt, die Besucher.

Mittwoch, 29.07.2020, 18:07 Uhr aktualisiert: 31.07.2020, 15:06 Uhr
Bürgermeister-Kandidat Manfred Kluthe (l.) und Gastgeberin Sybille Höner, die sich für die CDU
Bürgermeister-Kandidat Manfred Kluthe (l.) und Gastgeberin Sybille Höner, die sich für die CDU Foto: Sabine Niestert

Sybille Höner ist gespannt, wer kommt. Schließlich sind Sommerferien und einige der Nachbarn befinden sich noch im Urlaub. Sie und ihr Mann Ulf sind an diesem Abend Gastgeber des „Meet & Greet“, das Bürgermeister-Kandidat Manfred Kluthe initiiert hat. Der 43-jährige Studiendirektor befindet sich zurzeit auf Wahlkampftour und macht an diesem Abend im Garten der Familie Höner in der Steinkuhle Station.

Vor Ort hat sich auch Andreas Schulte aus Leer eingefunden, der wieder als Kreistagskandidat im Kreiswahlbezirk 3 Horstmar/Metelen (dazu gehört auch Laer) antritt, und die gute Gelegenheit nutzt, sich im Ewaldi­dorf vorzustellen. Der Vater zweier erwachsener Kinder stammt vom Bauernhof. Er engagiert sich unter anderem ehrenamtlich im Sportverein Westfalia Leer. Zwölf Jahre lang war der Christdemokrat, Jahrgang 1967, dort auch als Jugendobmann aktiv.

„Ich habe eine schöne Legislaturperiode mit Ruth Höner im Kreistag verbracht“, berichtet er. Ein Kompliment, das die Christdemokratin, die jahrelang im Laerer Rat mitgearbeitet hat, gerne zurückgibt. Sie ist die Schwiegermutter von Sybille Höner und hat deren Interesse an der Kommunalpolitik mit geweckt.

„Ich bin durch meine Schwiegermutter gut im Bilde“, erklärt die Newcomerin, die sich um ein Ratsmandat bewirbt. Die Mutter dreier jugendlicher Söhne beschreibt sich als familiär, naturverbunden und engagiert. „Bildung ist das Fundament jeder Gesellschaft“, wird die Kandidatin im Flyer des CDU-Teams zitiert, das für einen „Neustart für Laer und Holthausen“ antritt.

„Das ist eine tolle Truppe, denn alle sind sehr motiviert und fleißig“, beschreibt die 39-Jährige, die in der Praxis ihres Mannes tätig ist, die Runde ihrer Mitstreiter, die mit Manfred Kluthe einen „super“ Kandidaten habe, der versuche, das Ewaldi­dorf wieder nach vorne zu bringen. Doch auch, wenn er als „Zugpferd“ der CDU gilt, möchte der zweifache Vater, der seit sechs Jahren mit seiner Familie in Laer lebt, nicht in die CDU eintreten. „Ich habe mich entschieden, parteilos zu bleiben, denn dann bin ich unabhängiger und kann besser für alle Leute im Ort arbeiten“, begründet der gelernte Tischler, der vom Bauernhof stammt, seine Haltung.

„Wir müssen wieder in die positiven Schlagzeilen kommen“, betont der Landesbeamte, der dafür kämpfen möchte, dass Laer nicht länger – wie zu Zeiten von Bürgermeister Peter Maier oftmals geschehen – als „Chaos-Dorf“ gesehen und bezeichnet wird. Doch dazu bedürfe es eines Teams und eines Rates, die den Bürgermeister gemeinsam unterstützen, denn der könne das Ruder nicht alleine herum­reißen.

„Wir können nur produktiv sein, wenn wir parteiübergreifend zusammenarbeiten“, bestätigt Sybille Höner, die auch eine Aufbruchstimmung bei den anderen Fraktionen, die fast alle mit neuen Kandidaten antreten, verspürt.

Als Chef der Verwaltung, Vorsitzender des Rates und Sprachrohr der Bürgerschaft müsse ein Bürgermeister verschiedene Funktionen erfüllen, sieht Kluthe ein vielfältiges Aufgabenfeld für das Bürgermeisteramt, dem er sich mit viel Zeit und Leidenschaft widmen will. Besonders am Herzen liegt ihm, dass Laer keine Schlaf-Gemeinde wird, sondern ein lebendiger und liebenswerter Ort bleibt, in dem die Bewohner zusammenhalten, die Infrastruktur in Ordnung ist, die Wirtschaft boomt und alle Generationen sich gleichermaßen wohlfühlen.

Nach der Vorstellungsrunde nutzen die Besucher die Gelegenheit, die Kandidaten zu befragen. Einer von ihnen will beispielsweise wissen, wie es mit der Windkraft vor Ort weitergeht und wo Anlagen geplant sind. Dass er pro Windkraft eingestellt sei, erklärt Kluthe, allerdings müsse man die Bürger mitnehmen und beteiligen.

„Ich würde mir einen Bürgerwindpark wünschen, von dem alle Bürger etwas haben“, spricht sich einer der Gäste gegen Investoren von außen aus, die sich das Geld alleine in die Tasche stecken. So sei es wichtig, dass die Gemeinde die Planungshoheit behalte.

„Wir müssen uns in die Themen einarbeiten, fortbilden und auf Zack bleiben“, räumt Kluthe ein, der zudem auch die Digitalisierung besonders in der Schule vorantreiben möchte. „Ich bin es gewohnt, in Prozessen zu sein, die dynamisch sind“, sieht sich der 1977 in Büren Geborene bestens für das Bürgermeisteramt gerüstet, auch, wenn er noch keine Erfahrung in der Kommunalverwaltung hat. Dafür bringt er Engagement, Gestaltungswillen, Visionen, Herzblut, viel Teamgeist und die Bereitschaft zuzuhören ein. Gaben und Fähigkeiten, die von einem guten Bürgermeister erwartet werden. Der prall gefüllte Terminkalender des Kandidaten lässt darauf schließen, dass dieser noch sehr vielen Bürgern in Laer und Holhausen die Möglichkeit gibt, ihn und sein Team näher kennenzulernen.

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